HUDE Keine Chance auf ein Wunder: Der TV Hude hat in der Tischtennis-Oberliga gegen die beiden Spitzenmannschaften der Liga wie erwartet Lehrgeld zahlen müssen. Gegen den MTV Wolfenbüttel blieb der Aufsteiger beim 3:9 ebenso machtlos wie am Sonntag beim 2:9 gegen den Tabellenersten BW Langförden. Hude belegt mit 10:22 Punkten nach wie vor den achten Rang und bewegt sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter auf dünnem Eis.

„In der jetzigen Verfassung steigen wir ab, das ist sicher. Auch wenn man natürlich gegen die beiden besten Teams der Liga verlieren kann, können wir uns dennoch besser verkaufen“, kritisierte TVH-Trainer Tim Feistel.

In der Tat wird es im Tabellenkeller für die Huder ein Tanz auf der Rasierklinge. Der Klub bewegt sich nahe am Abgrund und hat lediglich einen Zähler Vorsprung gegenüber TSV Salzgitter und Eintracht Bledeln (jeweils 9:21). Lediglich für die TTC Adensen-Hallerburg sowie TTSG Wennigsen, die sich am Wochenende im direkten Vergleich 8:8 trennten und damit nur unwesentlich von der Stelle kamen, dürfte der Gang in die Verbandsliga kaum zu vermeiden sein.

Beim Kräftemessen mit den beiden Oberliga-Goliaths war der TVH nicht mehr als ein Sparringspartner. Am Sonnabend gegen Wolfenbüttel hinterließ aber Peter Graham einen sehr guten Eindruck. Mit einer überzeugenden Leistung fegte der Nordire mit Sven Arnhardt einen herausragenden Abwehrspieler, der insgesamt auf eine 22:7-Einzelbilanz kommt, in drei Sätzen vom Tisch. „Und das, obwohl Peter seit einem Jahr nicht mehr gegen Abwehr trainiert hat“, zollte Hudes Spitzenspieler Felix Lingenau seinem Mitspieler Respekt. Christoph Lindemann erfüllte gegen den in dieser Liga überforderten Arnd Ahlbrecht (Bilanz: 2:19) seine Pflicht und gewann in fünf Abschnitten. Ansonsten war Wolfenbüttel, angeführt vom starken Niko Marek, der sich kürzlich sogar für die deutschen Meisterschaften qualifiziert hat, nicht zu beirren.

Einseitig ging es auch am Sonntag im Derby gegen Spitzenreiter Langförden zu. In der Partie standen die Huder allerdings häufig vor Satz- oder gar Spielgewinnen. In der gut besuchten Halle, in der auch die Stimmung sehr gut war, verliefen unzählige Sätze sehr eng. Das beste Spiel des Tages gewann dann ein Huder. Lingenau setzte sich in einer hochklassigen Partie mit 3:1 (11:4, 9:11, 11:7, 11:7) gegen Peter Igel durch. Im Doppel war Lingenau an der Seite von Alexander Dimitriou gegen Igel/Hölzen mit 3:1 erfolgreich.

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