Ganderkesee Der Titelverteidiger war erneut eine Klasse für sich: Die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst haben am Sonntag auch die zweite Auflage der Hallenkreismeisterschaften des Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst für sich entschieden. Im Endspiel des von Kickers Ganderkesee perfekt ausgerichteten Turniers setzte sich der Oberligist gegen die Sf Wüsting vor 250 Zuschauern mit 5:1 durch. Platz drei holte sich der VfL Stenum durch ein 4:1 gegen den Vorjahresfinalisten VfL Wildeshausen.

„Wir haben das Ziel erreicht und unsere Pflicht sehr gut erfüllt“, zog Meier ein positives Fazit. Die als haushoher Favorit ins Turnier gestarteten Delmenhorsterinnen wurden dieser Rolle mehr als gerecht, gingen in allen zehn Spielen des Wochenendes als Sieger vom Feld und kassierten dabei gerade einmal drei Gegentreffer. „Wir haben gezeigt, dass wir einen sehr guten Fußball spielen“, so der Jahn-Coach zufrieden.

Nach fünf standesgemäß klaren Siegen in der Vorrunde am Sonnabend sowie drei weiteren in der Zwischenrunde am Sonntag geriet Delmenhorst im Halbfinale gegen den VfL Stenum tatsächlich einmal in Rückstand. Das 1:0 der Stenumerinnen durch Ann-Kristin Willms machte den Favoriten aber keinesfalls nervös. Im Gegenteil: Ein Doppelschlag von Yvonne Lübben und Tugba Kanli binnen weniger Sekunden brachten Jahn auf die Siegerstraße, ein Doppelpack von Jana Dasenbrock sowie das 5:1 von Nadine Poppen machten den Finaleinzug perfekt. Mit dem gleichen Ergebnis gewann der TV Jahn auch das Endspiel gegen die Sf Wüsting. Sandra Göbel, Dasenbrock (2) und Kanli sorgten schnell für klare Verhältnisse, ehe Nina Egbers der Ehrentreffer für die Sportfreunde gelang. Jana Dasenbrock markierte kurz vor dem Abpfiff nicht nur den 5:1-Endstand, sondern sicherte sich mit ihrem zwölften Turniertreffer auch die Trophäe der Torschützenkönigin.

Die Wüstingerinnen, die ihre erste Mannschaft während der Winterpause aus der Oberliga zurückgezogen hatten, stellten mit Nina Harms die beste Torhüterin. Insgesamt zeigte sich das Trainerduo Oliver Gerrits/Michael Rubel zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir haben das Optimum erreicht“, resümierte Rubel. „Jahn war einfach nicht zu schlagen. Wir müssen mit unserem Mix aus der ehemaligen ersten sowie der zweiten Mannschaft zusammenwachsen und wollen dann in der Kreisliga in der Rückrunde angreifen“, blickten die Wüstinger Trainer voraus.

Nicht ganz so zufrieden klang Uwe Voßel, Trainer des VfL Wildeshausen. „Nach den guten Ergebnissen der Vor- und Zwischenrunde hatte ich mir eigentlich mehr erhofft“, gab er zu. Doch nachdem sich seine Mannschaft mit einem starken letzten Gruppenspiel gegen Stenum (2:0) Platz eins gesichert hatte und damit einem vorzeitigen Duell gegen Jahn im Halbfinale aus dem Weg gegangen war, lief bei Wildeshausen nichts mehr zusammen. Einem 0:1 im Halbfinale gegen Wüsting (Tor: Natascha Helms) folgte im kleinen Finale ein klares 1:4 gegen Stenum. „Die Luft war raus. In den Ko-Spielen wurde jeder unserer Fehler von den Gegnern gnadenlos bestraft“, konstatierte Voßel.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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