Landkreis /Oldenburg „Der Fußballgott war an dem Tag einfach nicht auf unserer Seite“, sagt Ninos Yousef, Coach der E-Junioren des TSV Ganderkesee. Die Ganderkeseer nahmen, genauso wie der VfL Wildeshausen und SV Tungeln, am großen Finalturnier des EWE-Wintercups in Oldenburg teil. In der EWE-Arena verabschiedeten sich alle drei Landkreisteams bereits nach den Gruppenspielen.

Die Ganderkeseer starteten in der Gruppe C. Sie verloren zwar ihr erstes Spiel gegen den FC Este 2012, den späteren Turniersieger, doch konnten ihre Leistung danach steigern. In der zweiten Partie gegen die SpVg Aurich führten die Ganderkeseer Jungs sogar 2:0. Doch im weiteren Verlauf gaben sie die Führung wieder aus der Hand (2:2). Im dritten Gruppenspiel unterlagen die TSV-Talente dem SV Holdorf/ Langenberg (0:1). „Unsere Jungs haben einen Hammer-Einsatz gezeigt, darauf sind wir sehr stolz. Für die Kids war es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis“, so Yousef.

Bitterer war der Turnierausgang für den VfL Wildeshausen. Die Kreisstädter verpassten mit Platz drei der Gruppe D nur knapp die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. Sie spielten jeweils unentschieden gegen die SG Hüllstede (2:2) und den TV Welle (0:0). Gegen den späteren Gruppenzweiten, die SG Nortmoor/Brinkum, verloren die Wildeshauser 0:1. Obwohl die SG nur diesen einen Sieg einfuhr und sogar noch das schlechtere Torverhältnis als der VfL hatte, kam sie eine Runde weiter. Entsprechend enttäuscht gab sich VfL-Coach Thorsten Altscher. „Wir sind mit viel Pech ausgeschieden. Da haben sich Pfosten- und Innenpfostenschüsse gehäuft.“ Altscher lobte das Turnier, konnte seinen Unmut aber nicht verbergen. „Wir sind von dem Turnierausgang schon sehr enttäuscht.“

Die E-Junioren des SV Tungeln landeten mit nur zwei Punkten aus den drei Spielen auf dem vierten Platz in der Gruppe B und qualifizierten sich nicht weiter für das Viertelfinale. „Den Kindern hat das Turnier unheimlich gut gefallen“, sagte Tungelns Trainer Axel Gnerlich. „Viele kennen es nicht, vor so einer Kulisse zu spielen. Dann vergisst man am Ende schon mal Fußball zu spielen.“ In beiden Partien, die Tungeln 1:1 spielte (BS Vörden und VfL Jheringsfehn), fingen die Landkreisler das Gegentor erst in den letzten Sekunden vor dem Schlusspfiff. Doch traurig brauchten die Tungeler nicht zu sein. „Wir haben natürlich bis zur Siegerehrung gewartet, denn die Jungs wollten unbedingt noch ein Autogramm von Serge Gnarbry haben.“ Der Werder-Spieler nahm sich Zeit, und die E-Junioren verließen am Ende doch noch glücklich die Halle.

Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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