LANDKREIS LANDKREIS - Klar, TV Esenshamm und VfB Oldenburg II sind auf-, VfL Wildeshausen, TV Metjendorf, BG Wilhelmshaven und TuS Petersfehn abgestiegen. Doch was passierte sonst noch in der vergangenen Saison der Fußball-Bezirksklasse? Die NWZ blickt im zweiten Teil ihrer Analyse der Bezirksklasse noch einmal zurück. Erzielte Treffer: 880 Mal langten die Angreifer in den 210 Spielen zu. Das bedeutet einen Schnitt von 4,19 Toren pro Partie.

Bester Torschütze: Am häufigsten, nämlich 41 Mal, traf die selbst ernannte „Tormaschine“ des TV Esenshamm, Bünyamin Kapakli. Er erzielte damit mehr Treffer als die Spieler des TuS Petersfehn oder des TV Metjendorf zusammen. Auf Platz zwei folgt Malik Musah (VfB Oldenburg II/28), gefolgt von Hayati Yildirim (Esenshamm/26) und André Sander (SSV Jeddeloh/20). Am treffsichersten bei den Fußballern aus dem Landkreis erwiesen sich beim TSV Ganderkesee Martin Koschei (17) und Jens Bauer (12), beim VfL Stenum Christian Terwellen (12) und Rouven Heidemann (9), beim SV Ahlhorn Carsten Stammermann (10) und Ingo Langkabel (8) sowie beim VfL Wildeshausen Kai Schmale (10) und Alex Möhlmann (6).

Bestes Heimteam: Mit 13 Siegen, keinem Remis und nur einer Niederlage war der SSV Jeddeloh auf heimischem Rasen am Küstenkanal eine Macht. Entspannt konnten die Gegner dagegen die Reise zum TuS Petersfehn (2 Siege/5 Unentschieden/7 Niederlagen) antreten. Bilanz der Landkreisteams: 4. VfL Stenum (8/4/2), 6. TSV Ganderkesee (7/4/3), 12. Ahlhorner SV (5/2/7), 14. VfL Wildeshausen (4/4/6).

Bestes Auswärtsteam: Mit 11 Siegen, keinem Remis und nur 3 Niederlagen fühlten sich die Fußballer aus Esenshamm auch auswärts pudelwohl. Die Jadestadt am liebsten gar nicht verlassen hätten dagegen die Fußballer von BG Wilhelmshaven, die nur einen Sieg und drei Unentschieden auf fremden Plätzen holen konnten. Bilanz der Kreismannschaften: 3. Stenum (8/1/5), 9. Ahlhorn (3/3/8), 11. Wildeshausen (3/1/10), 13. Ganderkesee (2/2/10).

Höchster Heimsieg: Dem SSV Jeddeloh gelang am 15. Spieltag mit 11:1 nicht nur der höchste Heimerfolg sondern auch der höchste Sieg überhaupt – Gegner war kurioserweise der spätere Meister TV Esenshamm.

Höchster Auswärtssieg: Keine große Freude dürften die Ahlhorner Zuschauer an der Leistung ihres ASV am 17. Spieltag gegen den VfB Oldenburg II gehabt haben. Die Gastgeber verloren mit 0:8.

Schnellstarter: Einen Frühstart erwischten die Fußballer aus Esenshamm, die bis zur Winterpause schon 11 Siege, bei keinem Unentschieden und nur 3 Niederlagen hinlegten. Demgegenüber verschliefen die Spieler aus Ganderkesee mit nur 2 Siegen, 2 Remis und 10 Niederlagen die Hinrunde völlig. Die übrigen Landkreisteams: 3. Stenum (9/3/2), 10. Wildeshausen (4/3/7), 14. Ahlhorn (3/3/8).

Schlussspurter: Kaum zu bremsen war in der Rückrunde der SSV Jeddeloh mit 11 Siegen bei nur drei Niederlagen. Den Winterschlaf kurzerhand verlängerte dagegen der TuS Petersfehn, der nach der Pause nur noch zu 2 Siegen, bei 4 Unentschieden und 8 Niederlagen kam.

Dauerbrenner: Kein einziges der 28 Saisonspiele verpassten von den Spielern aus dem Landkreis nur Martin Koschei vom TSV Ganderkesee. Je einmal fehlten seine Teamkollegen Dieter Ordemann und Gabro Aras. Beim SV Ahlhorn kam Torhüter Bernd Meyer ebenfalls nur ein einziges Mal nicht zum Einsatz. Beim VfL Stenum standen vier Akteure (Holger Willms, Patrick Finke, Daniel von Seggern und Christian Terwellen) je 26 Mal auf dem Platz. Beim VfL Wildeshausen hatten Kai Schmale, Thomas Gutsche und Torsten Riedebusch die meisten Einsätze (jeweils 25).

Größte „Rüpel“: Gar nicht fein benahmen sich die Fußballer des TV Metjendorf. Mit 76 Gelben, 7 Gelb-Roten und 3 Roten Karten belegten sie in der Fairnesstabelle den letzten Platz. Geradezu vorbildlich verhielt sich dagegen VfL Wilhelmshaven II mit 56 Gelben, 4 Gelb-Roten und keiner Roten Karte. Die Bilanz der Kreisteams: 6. Ahlhorn (64/6/2), 7. Stenum (64/5/3), 11. Ganderkesee (77/4/2), 12. Wildeshausen (86/6/0).

Frühduscher: Gleich dreimal hatte Kai Schmale (VfL Wildeshausen) nach Gelb-Roten-Karten die Duschräume ganz für sich alleine.

Heißer Stuhl: Dreimal wechselte der SV Ahlhorn während der Saison den Trainer. Nach dem zwölften Spieltag wurde der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Jo Alder gegangen. Sein Nachfolger Dirk Lellek räumte Ende April das Feld. Unter Spielertrainer Carsten Stammermann und Co-Trainer Nils Bastian gelang dem ASV dann der Klassenerhalt.

Schlusspfiff: Immer wieder für eine Überraschung gut ist Simou Eiting vom TuS Petersfehn. Nachdem er in der Partie gegen den VfL Wildeshausen die Rote Karte gesehen hatte, nahm er dem Schiedsrichter kurzerhand selbige aus der Hand und fuchtelte damit herum. Der arme Patrick Heyn fühlte sich in seiner Autorität bedroht und pfiff das Spiel kurzerhand ab.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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