WARDENBURG 756 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 134 Vereinen und acht Bundesländern hatten sich für die Norddeutschen Meisterschaften in Braunschweig qualifiziert. Darunter befanden sich neben Olympia-Hoffnungen wie Steffen und Markus Deibler sowie dem deutsche Rekordhalter im Rückenschwimmen Helge Meeuw auch acht Aktive vom Wardenburger Schwimm-Club.

Drei Medaillen konnten die Wardenburger nach drei harten Wettkampftagen mit nach Hause bringen. Im Jahrgang 1993 gewann Julia Zeuschner sowohl über die 100 Meter Brust in 1:16,60 Minuten als auch über 200 Meter Brust (2:41,43) die Goldmedaille. Ihre Leistungen bedeuteten gleichzeitig in der offenen Wertung die Plätze sechs und sieben. Der 20-jährige Student Markus Pleis kam über 50 Meter Brust in 0:30,55 Minuten zwar nicht an seine Bestleistung heran, holte aber dennoch den dritten Platz in der offenen Wertung. Im Finale über die 100 Meter Brust musste er sich abschließend mit Rang sechs begnügen.

Milena Oltmann überzeugte im Jahrgang 1997 mit neuer persönlicher Bestzeit über 50 Meter Brust in 0:36,80 Minuten und Platz neun. Im Jahrgang 1996 holte sich Paul Lampert über 50 Meter Rücken den sechsten Platz (0:31,06).

Die jüngsten Teilnehmer, die elfjährigen Mädchen und Jungen, absolvierten in Braunschweig einen Mehrkampf, bei dem insgesamt sieben Teildisziplinen zu absolvieren waren. Vielseitigkeit, Ausdauer und Gleitvermögen wurden abgefragt, wobei sich insgesamt 40 Mädchen im Vorfeld für die Meisterschaften qualifiziert hatten. Vom WSC ging Jana Heise an den Start. Sie überzeugte mit sechs neuen persönlichen Bestleistungen und übertraf mit 2014 Punkten und dem sechsten Platz im Endergebnis deutlich die Erwartungen.

Die Zwölfjährigen traten zum schwimmerischen Mehrkampf an. Hier wurden Titel in den Disziplinen Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul vergeben. In die Wertungen kamen neben den Ergebnissen über 100 und 200 Meter sowie 50 Meter Beinarbeit in der jeweiligen Disziplin die Leistungen über 200 Meter Lagen und 400 Meter Freistil. Die Wardenburger Mädchen waren aufgrund der Vorergebnisse mit großen Erwartungen an den Start gegangen, hatten aber viel Pech. So kam Lena Großklaus in der Kraul-Wertung am Ende auf einen undankbaren vierten Platz mit nur einem Punkt oder umgerechnet ca. 0,2 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Alexandra Lassalle wurde gleich im ersten Rennen über 50 Meter Rücken-Beine wegen eines Frühstarts disqualifiziert, schwamm in den anschließenden Rennen jedoch mehrere neue persönliche Bestzeiten und landete schließlich auf Platz acht der Rückenwertung. Die Vize-Niedersachsenmeisterin im Brustmehrkampf, Johanna Ingenerf, konnte nicht an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen und errang Rang 13.

Aufgrund der gezeigten Leistungen haben sich aller Voraussicht nach Lena Großklaus, Alexandra Lassalle, Julia Zeuschner und Markus Pleis für die anstehenden Deutschen Meisterschaften qualifiziert und werden im Mai in Magdeburg bzw. Berlin an den Start gehen.

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