Ahlhorn Die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst II haben die Futsal-Kreismeisteschaft in Ahlhorn gewonnen. Im Finale am Samstagabend gewann das Landesligateam gegen die eigenen Vereinskolleginnen von Jahn I mit 4:1 und sicherte sich damit etwas überraschend den Titel.

Dabei war der Start ins Endrundenturnier alles andere als optimal verlaufen. Gegen die Sportfreunde Wüsting gab es nach recht durchschnittlicher Leistung eine Punkteteilung, gegen Ahlhorn folgte ein knapper 1:0-Erfolg. „Wir sind schlecht reingekommen“, musste sich Jahn-Trainer Uwe Krupa eingestehen. „Wir sind dann aber von Spiel zu Spiel besser geworden“, nahm die Erfolgsgeschichte seiner Mannschaft ihren Lauf. Nach einem 3:0-Sieg gegen Wildeshausen II folgte auch im Halbfinale gegen den VfL Stenum ein 3:1, die Finalteilnahme war perfekt. Hierhin hatte es auch die favorisierte Regionalliga-Truppe vom TV Jahn geschafft. Mit Siegen in der Vorrunde gegen Stenum (2:0), Wildeshausen (8:0) und Jahn III (1:0) folgte ein knappes Halbfinale gegen die Sf Wüsting-Altmoorhausen (1:0).

Im Endspiel bestimmte zunächst der Regionalligist das Spielgeschehen, ehe Celin Behm mit der ersten guten Chance die 1:0-Führung für die „Zweite“ erzielte. Danach wendete sich das Blatt zunehmend. Jahn II spielte immer stärker auf, erhöhte durch zwei Treffer von Janina Schulz noch vor dem Seitenwechsel auf 3:0. „Sie waren extrem beweglich und haben das richtig gut gemacht“, lobte Elisa Senß, Zweitligaspielerin aus Meppen und Ehrengast der Veranstaltung. In Durchgang zwei verkürzte Julia Hechtenberg noch auf 1:3 – das war am Ende aber nur Ergebniskosmetik. Für die Entscheidung sorgte Janina Schulz, die sich mit ihrem fünften Turniertreffer zudem den Titel der Torschützenkönigin sicherte. „Das war unser stärkstes Spiel im gesamten Turnier“, jubelte Krupa nach der Begegnung. „Wir haben die Lücken eiskalt genutzt.“

Absolut zufrieden zeigte sich auch Wüstings Trainer Michael Rubel. Seine Mannschaft schaffte es hinter den beiden Delmenhorster Teams ebenfalls auf das Treppchen. Nur einen Tag zuvor hatte es bei ihm mächtig Sorgenfalten gegeben. Ein Großteil seiner Spielerinnen musste sich grippekrank abmelden, Wüsting reiste mit einem extrem kleinen Kader an. Zudem stand mit Laura Giron eine Feldspielerin zwischen den Pfosten – die sich mit guten Leistungen aber auch für weitere Aufgaben empfahl. Besonders stolz war Rubel zudem auf das Halbfinale gegen Delmenhorst I. „Hier haben wir unser bestes Spiel gemacht, ich war wirklich sehr angetan“, erklärte er. Im Spiel Platz drei bewies sich seine Mannschaft gegen den VfL Stenum zudem als nervenstark und setzte sich im Sechsmeterschießen durch.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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