LANDKREIS Erneut musste der Tabellenletzte TSV Großenkneten in der Fußball-Kreisliga eine schwere Schlappe hinnehmen (siehe Bericht Seite 20), der wohl für die Leistungsklasse planen kann. Tatenlos musste der spielfreie VfR Wardenburg mitansehen, wie die Konkurrenten um die Spitzenplätze punkteten. Wüsting unlerlag nach einer schwachen Leistung bei Tur Abdin. Stenum II knüpfte nicht an die guten Leistungen an und verlor auf eigenem Platz.

VfL Stenum II – TV Munderloh 1:3. „Munderloh hat völlig verdient gewonnen“, meinte VfL-Coach Uwe Steffen. Seine Mannschaft habe den Kampf nicht angenommen und daher nicht ins Spiel gefunden. Zusätzlich hätten Fehler in der Vorwärtsbewegung die Gäste häufig in Ballbesitz gebracht und zu torgefährlichen Situationen geführt. Nur mit der Leistung in der Anfangsphase war er einverstanden. Doch der frühe Treffer der Munderloher beendete dieses gute Spiel seiner Elf, die danach die Überlegenheit der Gäste anerkennen musste.

Tore: 0:1 Braje (13.), 0:2 Thomas Köhler (31.), 1:2 Weitkamp (62.), 1:3 Thomas Köhler (89.).

Delmenhorster BVSV Tungeln 1:4. Nicht gut auf den Schiedsrichter zu sprechen war DBV-Trainer Dirk Musiol, der nach einem verbalen Austausch mit dem Linienrichter in der 78. Minute den Platz verlassen musste und dadurch das Endergebnis erst aus zweiter Hand erfuhr. Die Platzherren gingen nach einer Viertelstunde in Führung, die aber nicht lange Bestand hatte. Die Gäste beherrschten die Gastgeber komplett. Sie hätten einen höheren Sieg erzielen können, wenn sie ihre zahlreichen Möglichkeiten besser genutzt hätten. DBV-Spieler Spikowski sah in der 80. Minute die Ampelkarte.

Tore: 1:0 Wulfken (15.), 1:1 Kämmerer (19.), 1:2/1:3 Gruel (55./70.), 1:4 Stührmann (88.).

SV Tur Abdin – SF Wüsting 3:0. Zu keiner Phase dieser Begegnung hatten die Gäste, deren Leistung ihr Trainer Burkhard Heinemann als sehr schwach einstufte, Möglichkeiten, den Platzherren Paroli zu bieten. Eine Ausnahme machte Heinemann für die Szene, als Kai Claußen nach Abdins Führungstreffer alleine aufs Delmenhorster Tor zulief, den Ball aber nicht in diesem unterbringen konnte. „Ein Ausgleichstreffer zu diesem Zeitpunkt hätte die Platzherren vielleicht etwas durcheinander gebracht“, meinte Wüstings Coach.

Tore: 1:0 Yousef (31.), 2:0 Sen (75.), 3:0 Yousef (87.).

SV Baris – Eintracht Delmenhorst 4:1. Die Eintracht konnte von Glück reden, dass sie nicht zweistellig verloren hat. Denn trotz des einen Tores durch Latifi (25.) war Baris die ganze Spielzeit über spielbestimmend. Dennoch war SV-Trainer Caki mit seiner Mannschaft unzufrieden. Sie erspielte sich zwar zahlreiche Chancen, schlug aber daraus zu wenig Kapital. „Zehn weitere Möglichkeiten habe ich gezählt, dann habe ich aufgehört“, meinte Caki.

Tore: 1:0/2:0 Emin Mujaj (4./20.), 2:1 Ibo Latifi (25.), 3:1/4:1 Emin Mujaj (71./83.).

FC HudeJahn Delmenhorst 2:4. Den Grundstock für einen Sieg hätte der FC Hude in den ersten 20 Minuten legen können, in denen die Gäste wohl noch in der Kabine waren. Es spielten nur die Platzherren, die auch verdient in Führung gingen. Nach und nach wurde Jahn besser und glich aus. Nach dem Wechsel kam der Tabellenführer endgültig auf Betriebstemperatur. Hude hatte dem guten Spiel der Gäste nicht mehr viel entgegen zu setzen und geriet weiter ins Hintertreffen. Der Sieg für Jahn geriet auch durch Hudes zweiten Treffer nicht mehr in Gefahr.

Tore: 1:0 Diener (4.), 1:1 Kelm (45.), 1:2 Bubert (48.), 1:3/1:4 Wiebe (54./77.), 2:4 Mader (80.).

SV Hicretspor – Delmenhorster TB 0:1. Während Hicretspors Coach von einer deutlichen Überlegenheit und unverdienten Niederlage seiner Mannschaft berichtete, relativierte Gäste-Coach Thorsten Sander diese Meinung. Die Begegnung auf schwer bespielbaren Platz sei ziemlich offen gewesen und seine Mannschaft habe nicht unter Druck gestanden. Allerdings hätte es anders laufen können, wenn Hicretspors Öser in der 60. Minute einen Foulelfmeter verwandelt hätte. Das schaffte dieser nicht und DTB-Torjäger Kuzmin stellte den Sieg sicher.

Tore: 0:1 Kuzmin (65.).

HürriyetSVG Berne 5:1. Bereits nach den ersten fünf Minuten erziehlte Cengiz für Hürriyet die Führung. Anschließend gelang es Berne jedoch, den spielerisch stärkeren Gegner eine Stunde lang auf Distanz zu halten. Mehr noch, es gelang den Gästen sogar der Ausgleich. Hürriyet zeigte insgesamt zu wenig Laufbereitschaft und ging Zweikämpfen eher aus dem Weg. Dadurch kam der Gegner gut ins Spiel. Nachdem die Gastgeber kurz darauf mit einem Foulelfmeter (65.) wieder in Führung gegangen waren, wurden die jungen SVG-Spieler jedoch unruhig. Dem 3:1 folgte dann auch noch ein Eigentor von Röhrbke, wodurch die Niederlage bereits besiegelt wurde.

Tore: 1:0 Hakan Cengiz (5.), 1:1 Alexander Gerhard (60.), 2:1 Cengiz (65./FE), 3:1 Güner Güler (75.), 4:1 Kai Röhrbke (80./ET), 5:1 Sinan Jorgancioglo (85.).

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