Ippener Ein optimaler Saisonauftakt ist den Kreisliga-Fußballern des TSV Ippener gelungen. Mit 6:0-Punkten und 12:1-Toren liegt die Mannschaft von Trainer Chawkat El-Hourani auf dem ersten Tabellenplatz. „Es war ein sehr positiver Start“, freut sich der Coach.

Dabei schlägt vor allem der Angriff des TSV kräftig zu. „Ich weiß, dass ich starke Offensivleute vorne habe“, meint auch der Trainer. Doch der 9:1-Sieg beim TV Jahn Delmenhorst am vergangenen Wochenende habe selbst ihn erstaunt, gibt El-Hourani zu. „In der ersten Halbzeit haben wir die Gegner überrannt – da war ich selbst überrascht“, sagt er und fügt hinzu: „Da hat einfach alles funktioniert.“

Dennoch sind dem Ippeneraner Fußballlehrer die vielen Tore eher nebensächlich – auch wenn seine Mannschaft in der vergangenen Saison mit 87 Treffern die drittbeste Ausbeute der Liga hatte. „Hauptsache wir gewinnen“, betont er. „Am Wichtigsten ist es, drei Punkte zu holen.“

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Dazu brauche es auch Disziplin, meint El-Hourani und fügt schnell hinzu: „Wir arbeiten daran.“ Denn neben den vielen Toren hat seine Mannschaft bereits zwei Rote Karten gesehen. So sah Alexander Rautenhaus gleich in der Saisonauftakt-Partie gegen die SpVg. Berne den Platzverweis und musste ein Spiel aussetzen. In der Begegnung gegen Jahn Delmenhorst bekam Ümit Yildiz die Rote Karte – die Dauer seiner Sperre ist noch offen. „Wir müssen es schaffen, defensiv besser zu spielen“, betont der Coach.

Trotzdem habe er personell keine Sorgen. „Ich habe einen 23er Kader und genug Defensivleute“, sagt El Hourani. „Jeder von ihnen brennt auf einen Stammplatz.“

Dabei lege er auch im Training den Fokus sowohl auf den Angriff als auch die Abwehr. „Wir versuchen, alles zu trainieren – vielleicht legen wir ein bisschen mehr Wert auf die Offensive“, sagt El-Hourani.

An diesem Sonntag empfängt sein Team den TV Munderloh. Das Team von Ralf Eilenberger ist mit zwei Niederlagen in die Spielzeit gestartet. „Leider sind die Munderloher personell ziemlich angeschlagen“, meint der TSV-Trainer zu dem Gegner, der viele Akteure gehen lassen musste. „Für uns ist das natürlich der richtige Zeitpunkt“, weiß der Coach – schränkt aber schnell ein: „Im Fußball ist immer alles möglich.“

Alles möglich ist auch in der zweiten Runde des Kreispokals. Dort trifft Ippener am Dienstag, 26. September, mit dem RW Hürriyet Delmenhorst auf den alten Verein des Trainers. Auch fünf seiner aktuellen Akteure haben ehemals das Trikot der Delmenhorster übergezogen, das nun von Mete Döner trainiert wird.

„Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer auf Sieg gehe“, sagt El-Hourani. Anschließend seien wieder alle Freunde, doch auf dem Platz gebe es so etwas nicht. „Das Ziel ist es, wieder das Endspiel zu erreichen“, betont der Ippeneraner Coach. Er kenne den Gegner auswendig. Und weiß somit: „Es wird kein einfaches Spiel.“ Trotzdem: „Alles andere als ein Sieg wäre eine riesen Enttäuschung“, sagt El Hourani. Seine Mannschaft gehe selbstverständlich als Favorit in die Begegnung.

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