Wildeshausen Nur 33 der aktuell 1876 Mitglieder des VfL Wittekind Wildeshausen kamen am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung bei Wolters in Wildeshausen. „Sonst haben wir eigentlich an die hundert Vereinsmitglieder zur Versammlung hier. Warum es heute nur so wenige sind, weiß ich auch nicht“, sagte Vorsitzender Wolfgang Sasse. „Wenn die Vereinswelt in Ordnung, ist, dann kommen die Leute eben nicht so zahlreich“, vermutete Sasse. In seinem Jahresbericht erklärte der Vorsitzende: „Der VfL Wittekind blickt auf eine erfolgreiche Wahlperiode zurück und ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt.“

Vereine planen für Aktion „Wildeshauser bewegen (sich)“

Die Vorsitzenden der Vereine in Wildeshausen treffen sich regelmäßig im VfL- Treff, so auch Sonnabend. Sie bereiteten die Aktion „Wildeshauser bewegen (sich)“ am ersten Sommerferienwochenende vor. Sportveranstaltungen, darunter Beach-Soccer und Beach-Handball auf dem Marktplatz, verkaufsoffener Sonntag, Schiedsrichter-Delegierten-Versammlung und mehr sind geplant.

Weitere Themen der Versammlung waren die Einrichtung eines Jugendzeltplatzes auf den ehemaligen Tennisplätzen und die Finanzen. Ferner ging es um die neue Beregnungsanlage. Kinder der Handballabteilung waren bzw. sind bei den Handball-Länderspielen in Bremen und am 4. April in Oldenburg als Einlaufkinder und Fahnenträger aktiv. Zukunftsaufgaben sind der Bau eines Trimmpfades, ein Mehrgenerationenplatz und aus sportlicher Sicht das Handballspiel am 26. Mai: German Old Stars ge-gen eine Regionsauswahl.

Er erinnerte an regelmäßige Vorstandstreffen und daran, dass die Mitglieder des Vorstands weder eine Aufwandsvergütung noch Ehrenamtspauschale erhalten würden. „Sie arbeiten also in der Tat ,ehrenamtlich’. Dafür möchte ich danke sagen.“

Sasse ging auch auf den Krandel ein, wo es nach mühsamen Bemühungen und mehreren Sitzungen eine Verlängerung des Pachtvertrags gegeben habe.

Das Projekt „Integration durch Bildung und Sport“ hatte der Verein im September dem DFB-Vizepräsidenten, Eugen Gehlenborg, der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen und dem Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley vorgestellt. Gehlenborg würdigte das Projekt in einem Brief und begrüßte die intensive Betreuung durch die FSJ-ler. Astrid Grotelüschen übernahm fürs Projekt die Patenschaft.

Über ihre Erfahrungen berichteten die beiden FSJ-ler Malte Neuburg und Valdrin Stubbla. Letzterer hatte den Schwerpunkt auf das Integrationsprojekt gelegt.

Abschließend bedankte sich Sasse beim Stadtrat für die kostenlose Bereitstellung der Sportanlagen. Nach einem Antrag der 21 Wildeshauser Sportvereine, die zusammen 5000 Mitglieder beim Landessportbund registriert haben, wurde die außerschulische Sportförderung von 2,50 auf 5 Euro heraufgesetzt.

Auch 20 Ehrungen verdienter Mitglieder standen bei der Sitzung an. Anwesend war aber nur Beate Brems, der die Ehrennadel in Gold angeheftet wurde.

Keine Veränderungen erbrachten die anstehenden Wahlen. Zum geschäftsführenden Vorstand gewählt wurden erneut Vorsitzender Wolfgang Sasse, die stellvertretenden Vorsitzenden Ottmar Jöckel und Eckhard Stolz und Geschäftsführer Hubert Schlüter. Im Block gewählt wurden die Abteilungsleiter Gerda Meier (Turnen), Ottmar Jöckel (Fußball), Waldemar Köpke (Handball), Lothar Schulz (Volleyball), Thomas Skrotzki-Matten (Teakwondo) und Helmut Rang (Tischtennis). Der Ehrenrat wurde mit Anneliese Nordmann als Vorsitzender sowie Manfred Klus und Willi Fender bestätigt.

Sasse: „Als Vorsitzender stelle ich fest: Alle Motoren des VfL laufen rund, und wir haben für die nächste Wahlperiode ausreichend Sprit!“

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