DöTLINGEN DÖTLINGEN - Das hatte sich Kreisvorsitzender Hanno Naber bestimmt anders vorgestellt. Bei den Doppelkreismeisterschaften in der Vielseitigkeit der Verbände Oldenburg und Delmenhorst sorgte eine Hindernisrichterin für Wirbel. Laut ihren Bekundungen sollten einige Reiter ihren Sprung gar nicht geritten haben. „Ich konnte mir den Sachverhalt nicht vorstellen. Daher haben wir den Entschluss gefasst Sprung 15 im Gelände komplett aus der Wertung zu nehmen“, sagte Hanno Naber am Donnerstagabend im Gespräch. Auch Katja Stöver vom Kreis-Reiter-Verband Delmenhorst war die Sache ein Rätsel: „Die Hindernisrichterin muss mit falschem Datenmaterial gearbeitet haben. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt“, erläuterte sie. Aufgrund dieser Turbulenzen zog sich die Meisterschaftswertung natürlich am Donnerstag in die Länge.

Beim Kreisreiterverband setzte sich Barbara Lascheit von der RFO Oldenburg durch. Mit ihrem Pferd Lieschen Müller lief es zwar in der Dressur nicht so. Das Paar musste 60 Minuspunkte verbuchen. Aber dafür spielte die Pferdesportlerin insbesondere im Gelände ihre Stärken aus. Hier blieb sie mit einer soliden Leistung fehlerfrei. Mit mehr als 17 Zählern Rückstand folgte Lokalmatadorin Tanja Schultz von der Waldreitschule Dötlingen zu Aschenbeck auf Platz zwei. Die Bronzemedaille errang Marie-Kathrin Koch vom RV Leichttrab Wildeshausen.

Der KRV Delmenhorst hatte erstmals seine Titelkämpfe in das Dötlinger Turnier integriert. „Wir konnten bei uns keinen Veranstalter finden“, erklärte Vizevorsitzende Stöver. Im Bereich der Reiter setzte sich mit Ina Tapken vom RV Ganderkesee eine Favoritin an die Spitze des Feldes. Mit 43,60 Punkten konnte ihr niemand das Wasser reichen. Silber und Bronze gingen an Sandra Auffarth und Svenja Hempel, die ebenfalls die Farben des RVG vertraten. Auch in der Jugendmeisterschaft war eine Reiterin des RVG siegreich. Jenny Tönjes erkämpfte sich im Sattel von Aircraft den Sieg. Silber gewann Kirsten Labbus vom RV Grüppenbühren und Bronze ging an Katharina Winzinger vom RV Ganderkesee.

In der Meisterschaft der Klasse E stand mit dem Stilgeländeritt der Klasse E am Donnerstag lediglich die erste Teilprüfung auf dem Programm. Mit der Traumnote 8,60 ritt Kristin Krebstakies vom RV Grüppenbühren der Konkurrenz davon. Solides Tempo, leichter Sitz und ein gutes Auge am Sprung waren ihr Markenzeichen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Ostfriesin Tanja Hermes und Justyna Kus vom Ammerländer RC.

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