Ganderkesee /Landkreis Sich aufraffen und durchhalten: Das sind für Peter Ache die Lehren, die der Mensch aus dem Sport ziehen kann. Also freute sich der Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB) Oldenburg-Land am Mittwochabend in Ganderkesee, dass er Sportler auszeichnen durfte, die sich immer wieder aufgerafft und besonders lange durchgehalten haben: Frauen und Männer aus Vereinen im Landkreis Oldenburg, die zwischen zehn- und 50 Mal schon die Bedingungen des Sportabzeichens erfüllt haben und damit ein Prüfungs-Jubiläum feierten.

67 Aktive hatte der Kreissportbund zur Feierstunde im Airfield-Restaurant am Ganderkeseer Flugplatz eingeladen – nicht alle erschienen allerdings persönlich, um sich die Urkunde abzuholen. So fehlte mit Ulrich Keller von der TSG Hatten-Sandkrug auch einer der beiden „50er“. Der andere aber war da: Heinz de Groot vom TV Falkenburg nahm für sein 50. Sportabzeichen die Glückwünsche von Peter Ache sowie Ingolf Bahr, dem Sportabzeichen-Beauftragten des KSB, und Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken entgegen.

Sportlich Mit 81

Zum 50. Mal hat Heinz de Groot vom TV Falkenburg im vergangenen Jahr die Bedingungen des Sportabzeichens erfüllt – und zwar die für das Abzeichen in Gold. Der 81-Jährige trat in der Altersgruppe der 80- bis 84-Jährigen an und schaffte folgende Zeiten und Weiten:

20 km Radfahren: 47 Minuten; Medizinball-Stoßen: 8,40 Meter; 200 m Radsprint: 22,3 Sekunden; Schleuderballwurf: 22,5 Meter.

Zum 45. Mal erfüllte die Bedingungen Dieter Neumann (TV Hude). Auf 40 Sportabzeichen bringen es Gertrud Strachalla (TSG Hatten-Sandkrug), Friedrich Ostertag (VfL Wildeshausen), Wilfried Kranz sowie Margret und Burghard Varenkamp (alle VfL Stenum). Für ihre 35. Prüfung ausgezeichnet wurden Margret Hüsemann (Ahlhorner SV), Bernd Logemann (TV Falkenburg) und Ganderkesees Alt-Bürgermeister Gerold Sprung (TSV Hoyerswege).

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Weitere fünf Sportlerinnen und Sportler erhielten die Urkunde für ihr 30. Sportabzeichen, sechs für das 25., sieben für das 20. und 14 für das 15. Abzeichen. 24 Frauen und Männer wurden ausgezeichnet, weil sie sich zum zehnten Mal aufgerafft und durchgehalten haben. Ebenfalls ausgezeichnet wurden langjährige Prüfer des Sportabzeichens.

Insgesamt ist die Zahl der Absolventen im Landkreis Oldenburg aber rückläufig, bedauerte Ingolf Bahr. 2502 Sportabzeichen wurden für 2016 ausgegeben – 262 weniger als im Jahr zuvor. 20 Vereine und 17 Schulen boten im vergangenen Jahr Training und Prüfungen an. Besonders von den Schulen wünschte sich Bahr noch eine stärkere Beteiligung. Dass die Zahlen zurückgehen, verwundere um so mehr, so Bahr, da das Sportabzeichen vor vier Jahren reformiert und der Leistungskatalog dadurch noch vereinfacht wurde. „Das ist in der Bevölkerung offenbar noch nicht so richtig angekommen“, meinte Bahr.

Nachwuchssorgen indes plagen den Kreissportbund nicht. Das beweist einerseits der Anteil der Jugendlichen an den Absolventen: 1711 waren es 2016, mehr als zwei Drittel also. Und wie gerne und wie gut sie sich sportlich betätigen, führten zwei Gruppen aus Ganderkesee im Rahmen der Feierstunde vor: Kinder der Grundschule Heide zeigten, passend zum Van-Halen-Hit „Jump“, wie souverän sie mit dem Springseil umgehen können, und die Hip-Hop-Mädchen des VfL Stenum unter der Leitung von Doris Karch stellten einen Flashmob tänzerisch dar. Den Auftakt und den Schlussakkord des Rahmenprogramms gestaltete Sängerin Neele-Stina Ahlers.


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Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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