Hengsterholz /Havekost In der 116-jährigen Geschichte des Schützenvereins Hengsterholz-Havekost beginnt am 1. Januar 2016 ein neues Kapitel. Mit dem Weihnachtsschießen wurde am Freitagabend der letzte Wettbewerb auf der bisherigen, gepachteten Anlage auf dem Gelände des früheren Landgasthofs Segelken (heute: White Buffalo) ausgetragen. Zum Jahresende muss „bleifrei und besenrein“ übergeben werden. Längst sind die Weichen gestellt, dass es für den Verein weitergeht – allerdings anders.

„Wir versuchen es so zu gestalten, dass es für alle passt“, schilderten der Vorsitzende Michael Schulz und der 2. Vorsitzende Alexander Roloff die Marschroute. Zuerst zum Kleinkaliber- und Luftgewehrschießen: Hier gibt es eine Vereinbarung mit dem Adelheider Sportschützenverein (SSV), dass die dortige Anlage auch vom SV Hengsterholz/Havekost genutzt werden kann. „Zunächst gibt es ein Jahr auf Probe, um zu sehen, ob es passt“, sagte Schulz.

Die Schießtage finden an Freitagen und Sonntagen statt. Die Schießpläne will der 120 Mitglieder starke Verein bei seiner Jahreshauptversammlung am 8. Januar im Feuerwehrhaus in Havekost vorstellen. Viermal im Jahr könne der Verein die SSV-Halle exklusiv nutzen – beim Schützenfest, Pokalschießen, Herbstschießen und Freundschaftsschießen mit Bürstel/Immer und Hoyerswege.

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Das Schützenfest selbst, so betonten Schulz und Roloff, solle auch künftig im eigenen Ort stattfinden. Wo, steht noch nicht fest.

Was das Schießen mit der Lichtpunkt-Anlage angeht, steht der Schützenverein in Verhandlungen mit dem TSV Hengsterholz/Havekost über eine Mitnutzung des Sportlerheims. Hierüber werde die TSV-Jahreshauptversammlung im Februar entscheiden, erläuterte Roloff. Angedacht ist ein Training einmal im Monat am Sonntagvormittag.

Dass den Schützen der Abschied vom bisherigen Domizil nicht leicht fällt, liegt auf der Hand: Seit 1972 haben sie hier geschossen, sowohl am Bau als auch an Reparaturen habe sich der Verein beteiligt.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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