Huntlosen /Westrittrum Immer zwei Biwakteilnehmern boten die „Dackelgaragen“ (kleine Bundeswehrzelte) auf dem Sportplatz in Westrittrum von Freitag bis Sonntag Schutz vor den Regenschauern. Erstmals veranstalteten hier der Traditionsverein, die Reservistenkameradschaft und der Schützenverein mit Spielmannszug in Huntlosen eine gemeinsame dreitägige Zeltlager-Aktion. 18 Mädchen und Jungen hatten sich dafür angemeldet. Am Ende waren es aber nur zwölf Kinder, die teilnahmen.

Treffpunkt war für die abenteuerlustigen Kinder der Dorfplatz in Huntlosen. Von hier ging es mit den sechs Betreuern in Richtung Westrittrum, um zunächst das Zeltlager einzurichten. Ein Auftakt, der hungrig machte. Am Lagerfeuer konnte Gegrilltes genossen werden.

Der Sonnabend stand trotz Regen vor allem am Vormittag ganz im Zeichen der Proviantbeschaffung. „Die Aufgabe war, Nahrungsmittel bei den Landwirten zu besorgen“, erklärte Jens Appel von der RK Huntlosen. „Milch, Kartoffeln, Eier, Gemüse und mehr mussten für die weitere Versorgung erstanden werden“, pflichtete Thomas Richter aus Huntlosen bei. Eine wichtige Aufgabe, sollte es doch zu Mittag einen kräftigen Gemüseeintopf geben, wie Appel betonte.

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Diese Essensaktion war nur ein Bestandteil des Biwaks. Ging es doch darum, sich ein Stück selber zu versorgen und auch Wissenswertes rund um das Leben in der Natur kennenzulernen. So waren am Rande des Camps auch verschiedene Feuerarten wie Sternfeuer, Wachfeuer oder Grubenfeuer aufgebaut worden. „Leider können wir die nicht alle abbrennen, denn das wäre hier im Waldbereich viel zu gefährlich“, meinten Richter und Appel. So blieb es beim Anschauungsunterricht.

Eine weitere Aktion war Knotenkunde. Sechs Knoten mussten die Mädchen und Jungen erlernen. Am Sonnabendnachmittag gab es auch Freizeit, später Ballspiele und das Werfen der beliebten Wasserbomben. Höhepunkt des zweiten Zeltlagertages war eine Nachtwanderung.

Am Sonntagmorgen hieß es dann nach dem Frühstück, alle Zelte abzubauen und die Utensilien zu verstauen. Für den Transport hatte Hergen Meyer, Vorsitzender des Traditionsvereins, Schlepper und Anhänger mitgebracht.

Appel und Richter sowie die anderen Helfer werteten das erste Zeltlager dieser Art, ausgerichtet von den Huntloser Vereinen, als Erfolg. Es soll im kommenden Jahr wiederholt werden. „Dann hoffen wir, auch wieder vom SV Rittrum den Sportplatz als Camp benutzen zu dürfen“, dankten die Veranstalter dem Verein.

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