Huntlosen Mit zwei Aufstiegen in Folge hatte Maik Seeger im Jahr 2016 die Fußballer des FC Huntlosen als Trainer in die Kreisliga geführt. Die Früchte seiner erfolgreichen Arbeit erntet der 41-Jährige aber erst jetzt: Nachdem er sich vor zwei Jahren unmittelbar vor Saisonbeginn aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste, ist Seeger wieder fit – und steht nun erstmals als Coach in der Kreisliga an der Seite.

„Ich freue mich riesig drauf“, erklärt der Huntloser, der die höchste Spielklasse des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst als extrem attraktiv beschreibt. „Die Liga ist noch stärker geworden. Umso schwieriger wird es, drin zu bleiben.“ So hat Seeger auch schon einmal durchgerechnet: „Wir werden auf jeden Fall über 30 Punkte brauchen, um sicher zu sein.“

Nach einer starken Huntloser Kreisliga-Premiere in der Saison 2016/17 unter Seegers Nachfolger Andree Höttges (Platz fünf) bekam der FC in der vergangenen Spielzeit schon wesentlich mehr Gegenwind, schaffte als Elfter aber immer noch relativ sicher den Klassenerhalt. „Ich würde mir schon einen einstelligen Tabellenplatz wünschen“, sagt Seeger auf die Frage nach dem Saisonziel.

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Um dieses zu erreichen, sollen die neuen Spieler natürlich mithelfen. Mit Dennis Beckmann (Ahlhorner SV) und dem Rückkehrer Andre Hesselmann (TV Munderloh) kamen zwei Spieler mit reichlich Kreisliga-Erfahrung, aber auch hoher spielerischer Qualität hinzu. Frischen Wind in die Offensive soll außerdem Leon Fenslage bringen. Das Eigengewächs schoss zuletzt 21 Tore für den TuS Döhlen in der 2. Kreisklasse. Aus der eigenen A-Jugend rückt Tom Kunst auf, die Sechserposition wird Simon Mohn bekleiden. Auch er ist Huntloser, verbrachte seine fußballerische Jugend aber in Oldenburg und kickte zuletzt für die U 19 des VfL. „Er ist technisch extrem gut ausgebildet ausgebildet“, schwärmt Seeger.

Großer Vorteil: Alle fünf neuen Spieler passen perfekt in die Vereinsphilosophie und kommen aus dem Ort oder der direkten Nachbarschaft. „Wir sind eine gewachsene Einheit, das ist unser großes Plus“, betont der FC-Trainer. Mit der Vorbereitung zeigt er sich zufrieden – wenngleich die Verletzung von Felix Dalichau (Armbruch) ein erheblicher Wermutstropfen sei.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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