HundsmÜhlen /Hude Die zweite Tischtennisauswahl des TV Hude hat das Verfolgerduell in der Herren-Verbandsliga gegen den ATSV Habenhausen überraschend hoch mit 9:1 gewonnen. Damit verbesserte sich das Team um Finn Oestmann mit 18:8-Punkten vorübergehend hinter der eigenen ersten Mannschaft auf Tabellenplatz zwei. Mit einer 4:9-Niederlage im Gepäck kehrte der Hundsmühler TV vom Auswärtstrip gegen die Spvg. Oldendorf zurück.

Spvg. Oldendorf - Hundsmühler TV 9:4. Ohne ihren privat verhinderten Topspieler Marek Janssen gab es für den Hundsmühler TV in Oldendorf nichts zu holen. Dennoch versuchten die Gäste, sich an die Vorgabe ihrer Nummer eins zu halten. „Die Jungs sollen Spaß haben und ihr Bestes geben.“ Genau das hat der ersatzgeschwächte Außenseiter auch umgesetzt: Hier und da setzte der HTV einige Nadelstiche und schaffte es, den Tabellensechsten zu ärgern.

In toller Form zeigte sich André Meyer – er blieb im Doppel und Einzel ungeschlagen. An der Seite von René Clauß setzte sich Meyer mit 11:9 im fünften Satz gegen Marcel Seifert und Hendrik Bietendorf durch. Obendrein gelang Meyer im unteren Paarkreuz ein 3:0 gegen Garret Hogg. Durch das Aufrücken aller HTV-Spieler um jeweils eine Position war die Favoritenrolle jedoch klar vergeben. Dieser wurde Oldendorf dann auch gerecht und ließ sich von den Hundsmühlern kein zweites Mal in dieser Saison auf dem falschen Fuß erwischen. Von einem weiteren 8:8, wie im Hinspiel, war der HTV weit entfernt. Joris Kasten und Johannes Siepker tankten mit ihren Einzelsiegen gegen Bietendorf Selbstvertrauen. René Clauß, Jürgen Jesse sowie Ersatzmann Alexander Wreden gingen dagegen leer aus.

TV Hude II - ATSV Habenhausen 9:1. Den Bremern zeigten die Gastgeber klar die Grenzen auf. Obwohl der Turnverein mit Uwe Schmitt seine Nummer zwei ersetzen musste, hatte der TVH das Heft zu jeder Phase der Partie in der Hand. Dass Habenhausen in der Fremde nicht so stark ist wie zu Hause, wurde den Anwesenden in der Hohelucht-Halle gut vor Augen geführt. Hinzu kam, dass die Gäste den abwesenden Leistungsträger Ali Mohammadpour durch den in der fünften Mannschaft spielenden Jie Chen nicht annähernd adäquat kompensieren konnten.

Es kam demnach nicht überraschend, dass Hude nach den Doppeln eine 2:1-Führung vorlegte. Im oberen Paarkreuz glänzte Finn Oestmann und ließ Maximilian Wojchiechowski beim 11:4, 11:6 und 11:8 nicht den Hauch einer Chance. Dabei sorgte Oestmann vor der Partie noch für den Lacher des Tages: Er hatte seinen Schläger zu Hause vergessen. „Zum Glück ist mein Vater die 70 Kilometer nach Hude gefahren“, sagte Oestmann, der in Holtum Geest (Landkreis Verden) wohnt.

Marco Stübers Fünfsatzerfolg gegen Yannick Möhle bescherte dem Tabellenvierten das 4:1. Hudes Reserve blieb auch anschließend am Drücker: Dietmar Scherf und Alex Hilfer ließen in der Mitte ebenfalls nichts anbrennen. Edeljoker Jonas Schrader hatte keine Mühe mit dem tieferklassig spielenden Chen – 7:1. Julian Meißner und Oestmann machten wenig später den Sack zu. „Wir waren heute einfach bissiger und wollten die Auswärtspleite wiedergutmachen“, so Oestmann, dessen Team in der Hinrunde deutlich mit 2:9 verloren hatte.

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