Tischtennis
Ersatzspieler Lübben tütet Derbysieg ein

Wie schon gegen Wissingen lief der HTV einem Rückstand hinterher. Dennoch klappte es mit dem zweiten Landesliga-Sieg. Bezirksoberligist TV Hude III verlor.

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Hundsmühlen /Hude Ausgerechnet die Ersatzspieler erweisen sich beim Hundsmühler TV in der Tischtennis-Landesliga derzeit als Matchwinner. Nachdem Melvin Twele im Auftaktmatch beim 9:6 gegen den SV Wissingen den Sack zumachte, war es nun Detlef Lübben, der beim 9:6 auswärts gegen Schwarz-Weiß Oldenburg II den Derbyerfolg perfekt machte.

„Mit 4:0 Punkten grüßen wir nun weiterhin von der Tabellenspitze“, freute sich Hundsmühlens Spitzenspieler Marek Janssen: „Aber natürlich nur, weil die meisten Teams bisher noch kein Spiel absolviert haben.“

Nun kam nicht nur die Nervenstärke der Hundsmühler Reservekräfte in beiden Partien zum Tragen, sondern auch zweimal der „Stotterstart“. Wie bereits gegen Wissingen lag Hundsmühlen auch gegen die Reserve der Schwarz-Weißen eingangs mit 1:4 zurück und musste die Patzer aus den Doppeln sowie im oberen Paarkreuz wieder wettmachen.

Dies gelang in starker Manier: Jürgen Jesse und Detlef Lübben blieben ohne Einzelniederlage, außerdem punkteten Johannes Siepker, Cuong Nguyen, Janssen sowie André Meyer jeweils einmal. Lübben setzte sich beim Gesamtstand von 8:6 für den HTV nach 0:2-Satzrückstand noch mit 12:10, 11:2 und 11:8 gegen den SWO-II-Haudegen Heinrich Enneking durch. Dabei wehrte Lübben im dritten Satz beim Stand von 9:10 sogar einen Matchball ab.

In der Bezirksoberliga Süd hat sich der TV Hude III beim hochgehandelten BSV Holzhausen bei der 5:9-Niederlage achtbar aus der Affäre gezogen. Für den Aufsteiger war es der erste Auftritt nach der Sommerpause.

Gegen den Vizemeister der Vorjahressaison mussten die Gäste auf Cedric Meißner verzichten, so dass ihnen die etatmäßige Nummer drei nicht zur Verfügung stand. Neben Andreas Lehmkuhl sprang Holger Lebedinzew aus der vierten Garnitur ein.

„Zufrieden sind wir nicht, es war einfach mehr drin. Mit etwas mehr Glück hätten wir einen Punkt mitnehmen können“, sagte Hudes Kapitän Giuseppe Castiglione. Er bewertete im Nachhinein vor allem die Anfangsphase als schlecht, die beinahe einen 0:3-Rückstand zur Folge hatte. Mit einem 11:9 im fünften Satz gewann aber zumindest das Huder Dreier-Doppel und verkürzte auf 1:2.

In den Einzeln bewegte sich die Begegnung weitgehend auf Augenhöhe, gleich sechs Duelle wurden im fünften Durchgang entschieden. „Leider haben wir es nicht geschafft, dranzubleiben. Drei Spiele waren auf des Messers Schneide, auch ich hätte ein Einzel gewinnen müssen“, so Castiglione. Nach dem zwischenzeitlichen 4:4 lief Holzhausen auf 7:4 davon und war von den Hudern nicht mehr einzuholen. Lehmkuhls Dreisatz-Niederlage gegen Marcus Gensch besiegelte die Auftaktpleite des TVH III.

„Unterm Strich haben wir verdient verloren. Jetzt müssen wir versuchen, im Training weiter an uns zu arbeiten und es in den nächsten Spielen besser zu machen“, sagte Castiglione.

Ausreichend Zeit, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten, ist genügend vorhanden – erst am 29. September steht beim VfL Emslage die nächste Partie auf dem Programm.

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