Steinfurt /Hude /Achternmeer Großer Jubel beim Budokan Hude: Die Trainer Wencke Emkes (1. DAN) und Alex Schumann (1. Kup) erkämpften sich als Teil der Kampfmannschaft des Vereins für Traditionellen Budosport (VTB) die Vize-Weltmeisterschaft in Steinfurt. Insgesamt holten die Budoka einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze bei den bisher größten Weltmeisterschaften der Internationalen Budosport Federation (IBF) im Formenlaufen und Freikampf. Insgesamt 333 Teilnehmer aus Deutschland, den USA, Belgien, Indien, Usbekistan, der Ukraine und vielen anderen Ländern traten zu den Titelkämpfen an.

Gecoacht wurden Emkes und Schumann bei der WM von Alexander Hartmann (5. DAN) und Dr. Heidi Hartmann (2. DAN). Am ersten Wettkampftag wurden die Disziplinen Formen, Synchron-Formen und Teamkampf ausgetragen. Im Synchron-Formenlaufen gewann das Team mit Emkes, Joelle Kannapin und Schumann die Silbermedaille. Gold erreichte das Team aus Belgien, die Bronzemedaille gewann ein weiteres deutsches Team.

In den Einzeldisziplinen beim Formenlaufen belegte Schumann in einem 42-köpfigen Teilnehmerfeld einen starken fünften Platz. Emkes wurde bei den Frauen Vierte.

Das Frauen-Freikampf-Team des VTB um Eva-Maria Sündermann, Fiona Wohlers, Katrin Schwarze und Hanna Brumund verlor den ersten Teamkampf, fand dann aber zu seiner gewohnten Stärke zurück und erkämpfte sich über die Trostrunde Bronze.

Am zweiten Wettkampftag wurden die Einzeldisziplinen im Freikampf ausgetragen. Nico Harich kämpfte sich souverän durch die Vorkämpfe und wurde in der Klasse -65 kg Weltmeister. Sündermann hatte sich zuletzt ebenfalls stark verbessert und dominierte ihre Klasse -70 kg. Erst im Finale unterlag sie ihrer Gegnerin aus der Ukraine und wurde Vize-Weltmeisterin. In der gleichen Klasse gewann ihre Vereinskameradin Brumund die Bronzemedaille. In der Klasse -65 kg erkämpfte Schwarze sich Bronze.

Sehr erfolgreich schnitten auch Lisa Sophie Heitkamp, Ilka Armitter, Patricia Schwarzhuber und Marina Bruchmann vom Judo-Club Achternmeer-Hundsmühlen (JCAH) bei der WM ab – unter der Leitung ihres Großmeisters Richard Hammer. Das Synchronteam Heitkamp, Schwarzhuber und Bruchmann sicherte sich in einem starken Teilnehmerpool den vierten Platz. Bei den Einzelformen konnten sich die drei bei ihrer WM-Premiere auf den Rängen fünf bis sieben platzieren. Im Waffenkata-Wettkampf mussten Schwarzhuber und Bruchmann im Stechen um den dritten Platz gegeneinander antreten. Mit einem sehr kleinen Vorsprung gewann Bruchmann hier die Bronzemedaille.

Armitter und Bruchmann nahmen an den Semikontaktkämpfen als Mitglied des A- und B-Nationalteams der Frauen, als auch den Einzelkämpfen teil. Mit dem Nationalteam A, das knapp der Ukraine unterlag, holte sich Armitter die Silbermedaille. Das Nationalteam B verlor im kleinen Finale knapp gegen den VTB und wurde Vierter. Bei den Einzelkämpfen konnten sich die beiden JCAH-Athletinnen (teils verletzungsbedingt) nicht gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.

Insgesamt gewannen fünf deutsche Einzelkämpfer Gold, und das Männerteam holte den Weltmeistertitel.

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