Hude Vorhang auf für das mit Spannung erwartete Saisonfinale: Für die ersten beiden Tischtennis-Teams des TV Hude geht es in ihrem jeweiligen „Endspiel“ um die sprichwörtliche Wurst. Bereits an diesem Freitagabend bittet Hudes Zweite die TuSG Ritterhude in der Herren-Verbandsliga zum Duell. Am Samstag startet für die personell arg ramponierte Erstvertretung um 16 Uhr auswärts gegen die TSG Dissen die „Mission Vizemeisterschaft“.

TV Hude II - TuSG Ritterhude (Freitag, 20 Uhr). Die Gastgeber wittern nach dem 9:7-Sieg gegen Hittfeld wieder Morgenluft. „Jetzt haben wir die Chance, direkt in der Liga zu bleiben. Das ist gegenüber der Konkurrenz ein großer Vorteil“, blickt Hudes Spitzenspieler Finn Oestmann dem Duell gegen den Tabellensechsten zuversichtlich entgegen.

Nach Pluspunkten liegen beide Mannschaften gleichauf. Hude II ist mit 13:21 Zählern Siebter und knapp hinter Ritterhude (13:19). Die Gäste haben am Samstag noch die Chance, gegen Hittfeld entscheidend Boden gutzumachen. Für die Hausherren ist es hingegen am Freitag bereits der Abschluss. Mit einem Erfolg wäre der Ligaverbleib nahezu sicher, denn dann müsste der aktuell achtplatzierte Rivale aus Hittfeld mindestens vier Punkte aus seinen restlichen drei Partien einfahren. Neben der vielleicht noch lösbaren Aufgabe in Ritterhude warten auf Hittfeld daneben aber die „Schwergewichte“ Oldenburger TB und VfL Westercelle.

Im Hinspiel hinterließ der TVH auswärts eine gute Figur und trotzte Ritterhude ein 8:8 ab. Ein absolutes Manko waren an dem Tag jedoch die Doppel, von denen Hude kein einziges gewann. Inzwischen hat Hude die Doppel umgestellt und agiert mit Finn Oestmann und Marco Stüber als Top-Doppel. In der Vorwoche durfte sich das Duo in Hittfeld als Matchwinner feiern lassen. Insofern ist den Gastgebern in der Halle am Huder Bach durchaus einiges zuzutrauen.

TSG Dissen - TV Hude (Samstag, 16 Uhr). Im Teutoburger Wald fallen die Würfel, ob Hude Anfang Mai noch einen Zusatztermin bei der Relegation zur Oberliga haben wird. Als aktueller Tabellenzweiter mit 26:8 Zählern hat der TVH den TSV Lunestedt II (25:9) im Nacken und hat ungünstigerweise das deutlich schlechtere Spielverhältnis. Das bedeutet, dass die Gäste zwingend siegen müssen, um sicher hinter dem Oldenburger TB den Zielstrich der Saison zu überqueren. Für Dissen, das seit drei Spielen sieglos ist, geht es um nichts mehr.

Den ersten Vergleich in der Hinrunde hatte Hude mit 9:5 für sich entschieden. Jetzt werden die Karten aber neu verteilt, da der Turnverein gleich auf vier Akteure verzichten muss: Der Ire Ryan Farrell, die verletzten Marc Engels und Gerrit Meyer sowie Jonas Schrader (Auslandsstudium) müssen ersetzt werden. Meyer hatte sich vor einer Woche in Westercelle (9:7) den Rücken verdreht. „Glücklicherweise ist es kein Bandscheibenvorfall, wie zunächst befürchtet. Dennoch wird uns Gerrit fehlen“, sagt Hudes Kapitän Felix Lingenau.

Lunestedt hat im Fernduell mit dem TV Hude gegen den Vorletzten MTV Jever II die vermeintlich leichtere Aufgabe vor der Brust. Da Jever aber theoretisch noch die Möglichkeit hat, den Abstieg zu verhindern, wird sich Lunestedt am Samstag auf Gegenwehr einstellen müssen.

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