Hude Der Höhenflug des TV Hude II in der Tischtennis-Verbandsliga hält unverändert an und ist schon fast unheimlich. Gegen die TuSG Ritterhude schmetterten sich die Huder am Sonntag in einen Rausch und siegten in der Hohelucht-Halle mit 9:1. Hudes erste Garnitur toppte das Resultat anschließend sogar noch und verpasste Ritterhude die 9:0-Höchststrafe. Der Tabellenführer ist mit 25:1 Punkten weiter klar auf Titelkurs.

TV Hude II - TuSG Ritterhude 9:1. Im fünften Rückrundenspiel gelang den Gastgebern der dritte 9:1-Kantersieg, mit 20:8 Zählern schob sich das Team um Finn Oestmann vorläufig sogar auf den zweiten Tabellenplatz. Im Stile einer Topmannschaft ließ die TVH-Reserve dem mit zwei Ersatzkräften angereisten Gast überhaupt keine Chance und gewährte dem Liga-Siebten nur sieben Satzgewinne.

„Ich kann das schon gar nicht mehr beschreiben. Wenn es läuft, dann läuft es einfach“, kommentierte Oestmann die lässig genommene Hürde gegen Ritterhude. „Meiner Meinung nach war Ritterhude nie wirklich im Spiel.“

Den einzigen Patzer leistete sich Reservespieler Julian Meißner, der beim 1:3 gegen Ritterhudes Ersatzmann René Reißig nach einer vorherigen 6:0-Serie nun sein erstes Rückrundeneinzel abgab. Dieses fiel allerdings nicht weiter ins Gewicht, denn alle anderen Duelle gingen souverän an den Turnverein. Nach zwei Stunden und 20 Minuten war der Spuk vorbei.

TV Hude I - TuSG Ritterhude 9:0. Mit tatkräftiger Unterstützung der zweiten Mannschaft begab sich Hudes Elite-Team am Sonntagnachmittag an die Tische. Mit dabei war mit Oestmann, Schmitt und Stüber ein Trio von Hude II. Dazu gesellten sich der angeschlagene Florian Henke (Wirbelverletzung), der von einer Grippe gerade wieder genesene Felix Lingenau und Christopher Imig.

„Ich hatte im Vorfeld nicht unbedingt mit einem so hohen Sieg gerechnet, weil Christopher und ich überhaupt nicht im Training sind, und bei Florian war ein Wirbel ausgerenkt“, sagte Lingenau. Es lag allerdings auch am Gegner, dass es so einseitig wurde: „Ritterhude fehlte der Kampfgeist, deshalb war es eine einfache Sache.“

Die Zuschauer in der Hohelucht-Halle sahen immerhin zwei spannende Spiele: Lingenau und Oestmann bezwangen im Doppel Maxime Meger und Marc Rosebrock mit 11:8 im fünften Satz. Auch Schmitt triumphierte in seinem Einzel gegen Sebastian Heimbrock im finalen Durchgang mit drei Bällen Differenz. Den Schlusspunkt setzte Imig mit einem überzeugenden Viersatzerfolg gegen René Reißig. Für Ritterhude endete damit ein völlig gebrauchter Sonntag mit zwei deftigen Packungen im Klosterort.

Nach einer zweiwöchigen Pause ist der Spitzenreiter am 7. und 8. März wieder aktiv und trifft auswärts auf die Spielvereinigung Oldendorf sowie zu Hause auf den ESV Lüneburg. Danach könnte am 21. März im direkten Aufeinandertreffen mit dem derzeit nur auf dem dritten Rang liegenden TSV Lunestedt II (18:6 Punkte) schon die Meisterschaft zugunsten der Huder entschieden werden.

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