Hude Es ist angerichtet, der „Showdown“ der Hinrunde in der Tischtennis-Verbandsliga steht vor der Tür. Der TV Hude bittet als Tabellenzweiter (13:3 Punkte) den absoluten Titelfavoriten Oldenburger TB (13:1) zum Schlagerspiel in den Klosterort. Beginn in der Halle am Huder Bach ist an diesem Samstag um 17 Uhr.

Die drei entscheidenden Fragen vor dem Duell lauten: Bläst der TV Hude tatsächlich zum Angriff auf die Meisterschaft? Wie steht es um die zuletzt akute Verletztenmisere der Huder? Und vor allem: Hat das OTB-Superteam um den ehemaligen Nationalspieler Steffen „Speedy“ Fetzner, der 1989 an der Seite von Jörg Roßkopf Doppel-Weltmeister wurde, seine beste Formation an Bord?

„Wer Hochspannung und ein knappes Spiel erwartet, der muss leider enttäuscht werden“, rückt Felix Lingenau seine Mannschaft gegen die „Promi-Auswahl“ aus der Huntestadt in die eindeutige Rolle des Außenseiters. Grund dafür ist neben der ohnehin schon hohen individuellen Qualität des Gegners die weiter anhaltende Personalnot der Gastgeber. Florian Henke (Rückenprobleme) wird möglicherweise in der Halle sein, sein Einsatz ist offen. Definitiv fehlen werden der am Fuß verletzte Marc Engels sowie die verhinderten Ryan Farrell und Christopher Imig. Als Ersatzkräfte stehen Finn Oestmann, Klaus Krabbe und Dietmar Scherf bereit. Damit sind die Fragen eins und zwei beantwortet und geben eher wenig Anlass, auf ein gleichwertiges Duell zu hoffen. Und zu Frage drei: Wie die Oldenburger in dieser Woche auf ihrer Facebookseite publizierten, reisen sie „mit voller Kapelle“ an, so dass sich die Besucher trotz der klar verteilten Rollen auf hochklassigen Tischtennissport freuen können. Die namhaftesten OTB-Asse sind neben Fetzner, der 1992 bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille gewann, Nicolai Popal und Heiko Wirkner. Wie edel das Team besetzt ist, unterstreicht allein die Tatsache, dass Fetzner (3:0-Bilanz) hinter Popal (11:0), Wirkner (12:0) und Lars Brinkhaus (8:1) nur an Position vier aufgestellt ist. „Unter diesen Voraussetzungen kann es unser einziges sportliches Ziel sein, die Höchststrafe – also ein 0:9 – zu verhindern“, sagt Lingenau. „Wir wollen alles dafür geben, den Abend zu einer tollen Show für die Zuschauer werden zu lassen. Alle die können, werden sich voll reinhauen“, verspricht er.

Im Schatten des Topspiels findet am Sonntag (12 Uhr) beim VfL Westercelle auch der Hinrundenabschluss für die zweite Garnitur des TV Hude statt. Dabei geht es für den TVH darum, den zu Hause noch unbesiegten Tabellenvierten irgendwie auf dem falschen Fuß zu erwischen.

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