Hude Zwei „schmerzhafte“ Siege hat der TV Hude in der Tischtennis-Verbandsliga unter Dach und Fach gebracht. Über die vier Punkte und das Erreichen des zweiten Tabellenplatzes wollte bei den Hudern angesichts der Verletzungen von Florian Henke und Marc Engels keine große Euphorie aufkommen.

TSV Eintracht Hittfeld - TV Hude 6:9. Ganz klar, das dritte Paarkreuz und damit die beiden famos aufgelegten Ersatzkräfte Klaus Krabbe und Alex Dimitriou erwiesen sich für den TVH als absoluter Glücksgriff. Die beiden Akteure aus der zweiten Riege kamen für Ryan Farrell und Christopher Imig zum Einsatz. Krabbe und Dimitriou gaben sich keine Blöße und holten alle vier möglichen Punkte.

Die Erfolgssträhne des Duos war gegen den Tabellenvorletzten auch dringend erforderlich, denn auf den anderen Positionen sowie in den Doppeln war hier und da etwas Sand im Getriebe. Florian Henke und Marc Engels gingen stark angeschlagen in die Partie, konnten aber dennoch etwas zum Gesamterfolg beitragen. „Zu Anfang lief es gar nicht gut für uns, da wir nach den Doppeln und den ersten beiden Einzeln mit 1:4 in Rückstand geraten sind“, erklärte Hudes Felix Lingenau. Durch Jonas Schraders Fünfsatzniederlage gegen Immanuel Mieschendahl – das Einzel gegen den früheren Huder wurde vorgezogen – sowie Lingenaus 1:3-Pleite gegen Ralf Schweneker gerieten die Huder in Schieflage.

Plötzlich aber zündeten die Gäste den Turbo und kamen immer besser in die Begegnung. Henke düpierte Hittfelds Nummer zwei Timo Anders, und Engels hatte mit Rico Buchholz überhaupt keine Probleme. „Unsere beiden Verletzten waren es, die mit eisernem Willen die Wende herbeiführten“, so Lingenau.

Henke und Engels leiteten schließlich eine Serie von sechs Siegen in Folge ein, so dass Hude mit 7:4 in Front lag. Den Deckel machte schließlich das „Matchwinner-Paarkreuz“ drauf: Krabbe und Dimitriou stellten nach 4:45 Stunden den knappen 9:6-Arbeitserfolg sicher.

SF Oesede II - TV Hude 5:9. Beim Tabellenletzten konnte sich der TVH am späten Sonntagnachmittag wiederum bei seinem „siegenden Lazarett“ bedanken. Henke und Engels hatten auch in Oesede großen Anteil am positiven Ausgang der Partie. Wegen starker Rückenprobleme musste Henke sein zweites Einzel gegen Tim Flaeper nach zwei Sätzen aufgeben. Engels konnte aufgrund seiner Bänderverletzung im Fuß das Doppel mit Jonas Schrader ebenfalls nicht beenden. Dennoch holten die beiden trotz ihrer Einschränkungen insgesamt vier Zähler für die Gäste. „Das sind wahrlich keine Lappalien, es handelt sich um ernste Verletzungen, mit denen eigentlich kein Tischtennis gespielt werden kann. Florian hat sich vermutlich einen Wirbel ausgerenkt, und Marc konnte sich mit seinem lädierten Knöchel so gut wie gar nicht bewegen“, gab Lingenau einen Einblick in die Krankenakten. Einer der Matchwinner in Oesede war zudem Klaus Krabbe, der wie schon tags zuvor ungeschlagen blieb.

„Wir freuen uns natürlich über die beiden Siege. Viel wichtiger ist aber, dass es Florian und Marc bald wieder besser geht“, so Lingenau.

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