Hude /Stenum Doppelt gefordert waren die Fußball-Bezirksligisten FC Hude und VfL Stenum am Wochenende.

FC Hude

Im zweiten Teil seines Testspielreigens hat der FC Hude dem Bremen-Ligisten Bremer SV zunächst ein 0:0 abgerungen. „Es war schon extrem warm. Insgesamt bin ich aber zufrieden“, sagte FCH-Coach Lars Möhlenbrock. „Wir hätten mit etwas Glück auch noch gewinnen können.“ Vor den Augen des früheren Huders Ralf Voigt, inzwischen Sportlicher Leiter beim Bremer SV, hieß es am Ende der Hitzeschlacht auf dem Kunstrasenplatz gerechterweise unentschieden.

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Nachdem es beim 2:5 gegen den klassenhöheren Landesligisten TSV Etelsen eine Woche zuvor noch eine klare Niederlage für die Huder gab, wirkte das Team auf dem Huder Kunstrasenplatz schon etwas eingespielter und ließ beim Sommerkick nur wenige gegnerische Chancen zu.

Dass es nicht nur in der Defensive, sondern auch offensiv mehr Impulse gibt als in der vergangenen Zittersaison, dafür sollen nicht zuletzt die hochkarätigen Neuzugänge sorgen. Rückkehrer Mohammed Alawie deutete gegen den Bremer SV schon einmal seine Torgefahr an. Im Mittelfeld bringen der Oberliga-erfahrene Kenneth Eze und ebenfalls schon höherklassiger spielende Bamory Dembele genügend Qualität mit, um das Niveau spürbar anzuheben. Sein Heimdebüt feierte auch der junge Keeper Maximilian Gundelach.

Nur einen Tag später stand für den FC Hude der nächste Testkick auf dem Programm. Beim Bezirksliga-Aufsteiger Atlas Delmenhorst II siegten die Gäste nach einem frühen 0:2-Rückstand noch mit 4:2 und feierten im dritten Freundschaftsspiel nach der Sommerpause ihren ersten Sieg. Die Huder Treffer erzielten Magnus Gottwald (11.), Kevin Kari (15.), Alawie (69.) und erneut Kari (81.). Dominik Entelmann hatte die Regionalliga-Reserve des SV Atlas mit einem Doppelpack (5./7.) in Führung gebracht.

VfL Stenum

Zwei völlig unterschiedliche Spiele sah Stenums Trainer Thomas Baake am Wochenende. Zunächst musste sich sein Team am Freitagabend dem Bremen-Ligisten Habenhauser FV mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. „Da haben wir hervorragend gespielt und wirklich überzeugt“, meinte Baake. Allein die Chancenverwertung sei unterirdisch gewesen.

Schon zur Pause hätten die Gastgeber aus Stenum mit einigen Toren führen müssen, und auch im zweiten Durchgang ließen Dierk Fischer, Daniel Götz und Maximilian Klatte einige Möglichkeiten liegen. Habenhausen zeigte sich kaltschnäuziger, Steffen Kamin traf zur Gäste-Führung (68.). „Völlig unnötig“, bemerkte der Stenumer Coach.

Deutlich besser fiel das Ergebnis gegen Kreisligist SVG Berne (Jade-Weser-Hunte-Liga) am Sonntag aus. Mit 6:1 (4:0) setzte sich der VfL durch. „Spielerisch bin ich aber nicht zufrieden gewesen“, merkte Baake an. Mit der Torausbeute war er hingegen glücklicher: Helge Petershagen (9.), Bastian Morche (38., 40.) und Maximilian Bradler (44.) sorgten für die klare Führung zur Pause.

Im zweiten Durchgang erhöhte Neuzugang Simon Matta auf 6:0 (63., 82.), ehe Lukas Fischer noch den Ehrentreffer für Berne erzielte (85.). „Wir probieren im Moment noch viel aus, Spieler spielen in neuen Positionen, jeder soll eine Chance bekommen“, erklärte Baake den Grund für das spielerische Defizit.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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