Hude „Der TV Hude leistet einen sehr großen Beitrag zum Gemeinwesen“, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Gesellschaft und Soziales und verwies auf das breite Angebot für kleine Kinder bis hin zu den Senioren. Lebedinzew warb so noch einmal für die Beschlussempfehlung der Verwaltung, mit dem Turnverein einen Vertrag über die anteilige Übernahme der Betriebskosten für die vereinseigene Jahnhalle zu erarbeiten. Die Höhe soll 50 Prozent der Kosten nicht übersteigen und auf 15 000 Euro jährlich gedeckelt werden. Der Ausschuss ist einstimmig dieser Empfehlung gefolgt.

Laut Verwaltung belastet die vereinseigene Jahnhalle den Turnverein mittlerweile mit rund 40 000 Euro im Unterhalt, Jahr für Jahr. Der Verein unternehme erhebliche Anstrengungen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Als Beispiel wird das energiesparende Blockheizkraftwerk genannt. Und auch der Einsatz ehrenamtlicher Hausmeister spare viel Geld.

Gleichwohl schnellten die Kosten in die Höhe, so der Bürgermeister. Angesichts der im Vergleich schon sehr hohen Mitgliedsbeiträge sei eine Erhöhung in diesem Bereich auch keine Alternative, um mehr Einnahmen zu erzielen.

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Das Vorhandensein der Jahnhalle kommt längst nicht mehr nur dem TV Hude zu Gute. Der Vorstand hat in einem Schreiben zum Zuschussantrag auf die angespannte Hallenzeiten-Situation in der Gemeinde Hude hingewiesen. Gerade im Winter könnten alle Bedarfe der Vereine nicht annähernd gedeckt werden. „Ohne die Jahnhalle, die seinerzeit in erster Line vom Turnverein Hude selbst finanziert wurde, stünde der Sport in Hude vor einem Kollaps“, heißt es vonseiten des Turnvereins.

So habe der TV zum Beispiel im Sommer 2019, als die Halle am Huder Bach wegen Reparaturarbeiten gesperrt gewesen sei, die Halle auch dem TuS Vielstedt und dem FC Hude kostenfrei zur Verfügung gestellt. Kindergärten nutzten die Halle regelmäßig für Angebote zur Bewegungsförderung. Auch die Ferienbetreuung der Gemeinde Hude werde durch Angebote in der Jahnhalle bereichert. Die steigenden Unterhaltungskosten der Jahnhalle belasteten den Verein so stark, dass die wertvollen freiwilligen Mitarbeiter darunter litten. So sei kein finanzieller Spielraum mehr vorhanden, um eine längst überfällige Anhebung der Aufwandsentschädigungen – seit 15 Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau – für die ehrenamtlichen Übungsleiter vornehmen zu können.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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