Hude Es sei schon traurig, dass jemand Einspruch einlegen müsse, um ein ihm zustehendes Recht geltend machen zu können, sagte Hudes stellvertretende Bürgermeisterin Marlies Pape am Donnerstag auf der Jahreshauptversammlung des VdK-Sozialverbandes in der Klosterschänke. Im großen und für Laien unüberschaubaren sozialrechtlichen Bereich sei es aber leider oft nur mit Hilfe von erfahrenen Juristen möglich, sein Recht zu bekommen.

Pape würdigte deshalb das Engagement des VdK-Sozialverbandes als größte deutsche Interessenvertretung der Sozialversicherten, behinderten Menschen und Rentner.

Der VdK berät sachkundig und unbürokratisch. Das hat sich herumgesprochen: So ist auch die Mitgliederzahl des Ortsverbandes Hude weiter gestiegen. Aktuell sind es 406 Männer und Frauen, die allein dem Ortsverband Hude angehören, wie Kreisvorsitzender Manfred Huck berichtete. Der Kreisverband hat aktuell 3476 Mitglieder.

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Der neue Kreisverbandsgeschäftsführer Dirk Künzel nutzte die Gelegenheit, sich in Hude vorzustellen. Er erklärte, dass persönliche Terminvereinbarungen für Beratungen jederzeit möglich seien und die Wartezeit auf einen Beratungstermin in der Regel nur eine Woche betrage.

In den zehn Monaten, die er als Geschäftsführer im Dienst sei, habe er 844 persönliche Beratungsgespräche geführt. Hinzu kämen zahlreiche Gespräche am Telefon. 384 neue Verfahren seien allein in den vergangenen zehn Monaten eingeleitet worden, 153 Anträge und 180 Widersprüche auf den Weg gebracht worden, wie auch 51 Klageverfahren.

Diese Zahlen zeigen den großen Bedarf der Unterstützung in sozialrechtlichen Belangen. Beratungsstunden nach telefonischer Vereinbarung (Telefon   0441/2102931) werden auch regelmäßig in Hude und mittlerweile auch in Wüsting angeboten.

„Der VdK ist kein Rentnerclub“, sagte Künzel. Die hauptamtliche Rechtsberatung sei eine Seite, auf der anderen Seite sei auch das ehrenamtliche Engagement vor Ort eine tragende Säule, um die Gemeinschaft und Solidarität in der Gesellschaft zu fördern. Und hier wünsche man sich mehr jüngere Mitglieder. Auch für Jüngere habe der VdK durchaus Interessantes zu bieten.

Das betonte auch der Vorsitzende des Huder Ortsverbandes, Rolf Renken. Die große Zahl der Huder Mitglieder komme derzeit aus der Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen. Auch stellvertretender Vorsitzender Frank Ernst lud jüngere Mitglieder dazu ein, ihn zum Beispiel bei der Gestaltung der Internetseite zu unterstützen.

Auf der Internetseite (www.vdk.de/ov-hude) findet sich auch das aktuelle Jahresprogramm des Ortsverbandes Hude. Geplant ist am 6. Februar ein Kohlessen im Wüstenlander Hof ab 17.30 Uhr. Am 2. April soll es eine Kaffeestunde ab 15 Uhr in der Klosterschänke geben. Geplant sind Infos über die Pflegekasse. Ein Ausflug zum Goldenstedter Moor ist am 6. Mai vorgesehen. Am 4. Juni gibt es eine weitere Kaffeestunde in der Klosterschänke.

Zur Küstenbrauerei und Kafferösterei zu Werdum führt ein Ausflug am 2. Juli. Eine Kaffeestunde mit Bingo soll es am 6. August im SeeHuus am Falkensteinsee geben. Ein Ausflug nach Bad Zwischenahn ist am 6. September geplant.

Der Film „Hude in den 50er Jahren“ wird in zwei Teilen bei Kaffeestunden am 15. Oktober und 5. November in der Klosterschänke an der von-Witzleben-Allee gezeigt. Am 28. November soll die Weihnachtsfeier im Vielstedter Bauernhaus das Jahr beschließen.

Weitere Infos und Anmeldungen bei Gertrud Meyer, Telefon   04408/439, oder Ursel Donner, Telefon   04408/6362. Auch Nichtmitglieder können an den Veranstaltungen teilnehmen, so der VdK.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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