Hude Seit Tagen fieberten die Mannschaften und Fans des FC Hude und des TV Munderloh dem Derby zwischen den beiden Teams entgegen. Gestern ging das mit Spannung erwartete Kreisliga-Spitzenspiel über die Bühne – Tore blieben beim gerechten 0:0-Unentschieden im Huder Waldstadion jedoch Mangelware.

Durch die Nullnummer sind beide Teams weiterhin ungeschlagen und festigen ihre Position in der Spitzengruppe der Tabelle. Die Partie hatte trotz der fehlenden Treffer einen guten Unterhaltungswert und lebte von der Spannung. Hude verbuchte mehr Torgelegenheiten, dafür hatte Munderloh optisch etwas mehr vom Spiel.

„Wir hatten 80 Minuten lang ein Chancenplus. Der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor. Mehr als Latte und Pfosten war heute nicht drin“, trauerte Hudes Trainer Torsten Voigt dem Sieg hinterher. Ulf Wiechmann mit einem Gewaltschuss aus 30 Metern hatte bei seinem Pfostenknaller nach einer knappen halben Stunde ebenso Pech wie zuvor Cüneyt Yildiz, der einen direkten Freistoß aus gut 20 Metern auf die Querlatte setzte (14.). Daneben hatten die Hausherren und die Zuschauer gleich mehrmals bei ihren gefährlichen Standards den umjubelten Torschrei auf den Lippen. Ein Tor allerdings gab es nicht.

„Die Huder Ecken sind schwer zu verteidigen, das hätte ins Auge gehen können“, räumte TVM-Trainer Niklas Kühne ein. Er sah ein ausgeglichenes Spiel: „Beide Teams können mit dem Punkt gut leben.“

Seine Mannschaft kam ebenfalls einige Male gefällig nach vorne. Thorben Schütte hatte nach drei Minuten die Führung auf dem Fuß, und auch in der 63. Minute stand der Munderloher komplett frei vor dem Huder Schlussmann Lars Möhlenbrock. Er agierte jedoch nicht abgeklärt genug und zielte neben das Gehäuse.

In der Schlussphase hätte Wiechmann zum Mann des Tages werden können. Der flinke Huder Angreifer hatte bei zwei laufintensiven Kontern aber nicht mehr die Kraft, um den Ball in den Maschen unterzubringen. In der Nachspielzeit drang Wiechmann in den Strafraum ein und scheiterte am guten Munderloher Torhüter Leon-Fynn Seyen.

„Es war ein schönes Spiel und für ein Derby sehr fair“, erklärte Voigt und lag mit seiner Einschätzung auch goldrichtig.

Der schwache Unparteiische Jörn Peters (Delmenhorst), der mit einigen Entscheidungen für Verwirrung sorgte, kam mit vier gelben Karten aus. In der Vergangenheit hatte es schon wesentlich hitzigere Duelle zwischen Hude und Munderloh gegeben.

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