Sanierung Des Hallenbades
Die Huder sind bis 2019 „wasserlos“

Die Vereine, die sonst das Huder Hallenbad genutzt haben, müssen sich während der Sanierung nach Alternativen umsehen. Ab 2019 steht es voraussichtlich wieder zur Verfügung.

Bild: Imke Harms
Noch hat es Baustellencharakter: Das Hallenbad in Hude wird komplett saniert. Viele Vereine haben sich Alternativen gesucht oder lassen ihre Kurse bis nach der Renovierung ruhen.Bild: Imke Harms
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Derzeit noch etwas ungemütlich. Doch zum neuen Jahr wird alles in neuem Glanz erstrahlen.Bild: Imke Harms
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Hude Das Becken ist ganz, doch rundherum ist Baustelle: Das Huder Hallenbad wird grundsaniert. Neue Umkleiden, neue Duschen, neue Böden, neue Decken. Im Juni war damit begonnen worden, im Inneren alles abzureißen. Nun kommt der nächste Schritt: Die Mitarbeiter der verschiedenen Gewerke treiben den Aufbau voran.

Innenausbau startet

Nach der kompletten Entkernung und Neueinrichtung soll hier alles ganz modern sein: Dort, wo das ehemalige Bistro war, werden außerdem neue Räume für die Mitarbeiter geschaffen. Geplant ist eine Vergrößerung des Foyers mit einem Aufenthaltsbereich. Die Gemeinde Hude hatte sich für eine abschnittsweise Sanierung entschieden. Von 2010 bis 2015 wurden bereits insgesamt 1,776 Millionen Euro investiert, unter anderem in Schwimmbadtechnik und Dach sowie Fenster. Für die abschließende Baumaßnahme stehen noch einmal 1,43 Millionen Euro im Gemeindehaushalt bereit.

Gut im Zeitplan

Insgesamt wurden sechs Monate Bauzeit eingeplant. Nicole Westermeyer vom Fachbereich für Bildung und Gesellschaft der Gemeinde Hude ist guter Dinge, dass der Termin eingehalten werden kann. „Wir haben den Schulen und Vereinen gesagt, dass sie voraussichtlich zum neuen Schuljahr – also Februar 2019 – wieder mit dem Bad planen können. Derzeit sind wir da super im Zeitplan.“ Sollte es doch schneller gehen, dann würde das Bad eventuell auch schon zum Jahreswechsel wieder eröffnet, das bleibe jedoch abzuwarten. „Sobald es nutzbar ist, wird es auch freigegeben“, so Westermeyer. Und dann stehe es mit einer sehr viel höheren Qualität als bisher zur Verfügung.

Im Sommer gab es für Schwimmbegeisterte noch das Naturbad als Alternative. Doch was machen Schwimmgruppen und Vereine jetzt im Herbst und Winter? Schwimmmeister Ralf Carstens weiß, dass einige Vereine Alternativen für den Übergang gefunden haben:

Die DLRG

In Elsfleth beispielsweise gibt es ein Hallenbad, das für die Trainingstage des DLRG-Ortsverbandes Hude genutzt werden kann. „Statt dreimal wöchentlich trainieren wir nun nur noch samstags“, erklärt Claas Horstmann-Werpup, der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe. Dafür sei der Zeitrahmen auf zwei Stunden ausgedehnt worden. „Wir haben tatsächlich alle Gruppen unterbringen können – das heißt, wir können fast weitermachen wie bisher.“ Der einzige Nachteil sei laut Horstmann-Werpup die weitere Fahrt nach Elsfleth, die nun hinzukäme. Trotz der guten Alternativlösung, so sagt er, hätte er sich gefreut, wenn die Renovierung etwas zügiger vonstatten gehen würde. „Ich habe das Gefühl, dass da seit einigen Wochen wenig passiert.“ Dennoch: „Wenn’s fertig ist, wird es bestimmt richtig schön.“

Die VHS

Lisa Günther von der regio VHS Ganderkesee-Hude gibt dazu ebenfalls an: „Eine Sanierung ist ja am Ende immer positiv für die Gäste und Mitarbeiter, daher warten wir geduldig auf die Neueröffnung.“ Derzeit würden Schwimmkurse der VHS ruhen und erst wieder aufgenommen, sobald das Hallenbad geöffnet habe, vermutlich dann also im neuen Jahr.

Der TV Hude

Die Schwimmabteilung des TV Hude hatte sich eigentlich für die Zeit der Sanierung um eine Ausweichoption gekümmert: Das Bad des Wohnparkes am Sonnentau. „Leider haben wir jetzt Anfang der Woche die Info bekommen, dass auch dort über sechs Wochen eine Sanierung ansteht“, ist Brigitte Klattenhoff ein wenig betrübt. Sie gibt Reha-Wasser-Gymnastik-Kurse für den TV Hude. Auch das Bewegungsbad bekommt einen neuen Umkleidebereich, außerdem wird eine neue Lüftungsanlage installiert. „Also sind wir derzeit wasserlos,“ so Klattenhoff. Donnerstag, 13. September, wird der letzte Tag der Badnutzung sein. „Die schon gebuchten Kurse müssen leider ausfallen“, sagt Klattenhoff. Restbeträge würden erstattet.

„Den Reha-Sportlern gehen keine Einheiten oder Geld verloren, denn es gibt viele Möglichkeiten, sich in der wasserfreien Zeit sportlich zu betätigen“, ist Klattenhoff zuversichtlich. Alle Reha-Sport-Teilnehmer können zum Beispiel in der Zeit an der Trockengymnastik teilnehmen.

„Wir werden bestimmt für alle eine Lösung finden“, sagt Klattenhoff. Da es verschiedene Angebote gibt, ist es sinnvoll mit Brigitte Klattenhoff Kontakt aufzunehmen unter Telefon   04408-9840003, oder klattenhoff@tvhude.de.

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