Reitsport
Nervenstark und mit viel Biss zum Erfolg

Beim Agravis-Cup ließen die Mädchen alle anderen hinter sich. Das Erfolgsrezept: nervenstarke Ponys und viel Biss.

Bild: Gloria Balthazaar
Katja Stöver (Mitte) präsentiert ihr Team (von links): Jantje Radel auf Ballentaims, Jette Lakeberg aus Nadeschi, Johanne Geue auf Mad Max und Chiara Stöver auf Best FriendBild: Gloria Balthazaar
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Hude Die Ponyreiterinnen des Reitclubs Hude verabschieden sich in die verdiente Winterpause. Hinter den vier Mädchen und ihren Ponys sowie Trainerin Katja Stöver liegt ein erfolgreiches Jahr – mit dem krönenden Abschluss und Sieg beim Agravis-Cup in Oldenburg in der Mannschaftsdressur-Kür Klasse A Anfang November.

„Vergangenes Jahr im Winter haben wir angefangen, die Kür zu üben“, erzählt Stöver. Das ganze Jahr über haben Jantje Radel, Jette Lakeberg, Johanne Geue und Chiara Stöver mit ihren Ponys trainiert und die Abläufe einstudiert.

„Es vergeht eigentlich kaum ein Tag, an dem sie nicht im Sattel sitzen“, sagt die Trainerin. Der Sieg beim Agravis-Cup in Oldenburg war dann der Lohn für die viele Arbeit. „Die Mädchen hatten so viel Biss und wollten unbedingt zeigen, was sie können“, erinnert sich Stöver an den Auftritt in der großen EWE-Arena, bei dem sich die Reiterinnen in der Prüfung für Vereinsmannschaften gegen die Konkurrenz mit Traumnoten von 8,8, und 9,0 in Ausführung und Kür durchsetzen.

In der Klasse A sind Pony- und Pferdeteams in einem Wettbewerb gegeneinander angetreten. „Ich meine, dass zum ersten Mal überhaupt ein Ponyteam gewonnen hat“, sagt die Trainerin stolz.

Doch auch schon vor dem Sieg in Oldenburg war es für die vier Mädchen und ihre Ponys eine erfolgreiche Saison. Beim Landesturnier in Rastede sicherten sich die Kreismeister auch die Vizelandesmeisterschaft. „Nach diesem Erfolg hatten wir uns für den Agravis-Cup natürlich ein bisschen Hoffnung gemacht, aber mit dem Sieg gerechnet hätte wirklich keiner“, sagt Stöver, die seit 20 Jahren Mannschaften trainiert. Im vergangenen Jahr siegte noch die TG Bad Zwischenahn beim Turnier in Oldenburg – und auch beim Landesturnier in Rastede lag dieses Team noch vor der Huder Mannschaft. „Man muss nur immer weiter an sich arbeiten, dann stellt sich auch der Erfolg ein“, meint die Trainerin mit Blick auf die starke Konkurrenz.

Knapp fünf Minuten dauerte die Kür beim Agravis-Cup – fünf Minuten, in denen die Reiterinnen auf sich alleine gestellt waren. „Als Trainerin konnte ich nur zusehen, eingreifen wäre nicht möglich gewesen“, sagt Stöver. Aber ein Eingreifen sei ohnehin nicht notwendig gewesen. „Die Mädchen haben das perfekt gemacht, haben sich von der beeindruckenden Kulisse nicht aus der Ruhe bringen lassen. Und auch die Ponys haben absolute Nervenstärke bewiesen“, erinnert sich die Trainerin.

Nun steht die Winterpause bevor – Kraft tanken für die nächste Saison ist angesagt. Im nächsten Jahr wollen sie wieder durchstarten. Der nächste Wettbewerb findet im Mai in Ganderkesee statt. „Das ist die Kreismeisterschaft, über die wir uns wieder für Rastede qualifizieren möchten. Wir werden an unserer Kür nicht viel ändern, schließlich waren wir damit sehr erfolgreich“, erzählt Stöver. Die Mannschaft werde auch im nächsten Jahr in derselben Konstellation antreten – wenn alles nach Plan läuft. Als Saisonhöhepunkt wartet dann wieder das Turnier in Oldenburg. „Als Vorjahressieger sind wir wieder dabei“, freut sich die Trainerin.

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