Hude Die Huder Reitertage sind am Freitag gestartet. 34 Spring- und Dressurprüfungen sind an den drei Turniertagen angesetzt.

Rundum zufrieden mit dem Auftakt der Huder Reitertage zeigte sich der Vorsitzende des Huder Reitclubs Oliver Fleddermann. „Es ist toll, die Bodenverhältnisse auf allen drei Plätzen sind super – selbst bei dem Starkregen am Donnerstag konnte man die Plätze noch gut reiten“, meinte Fleddermann. Am Donnerstag stand den Reitern bereits der Platz für ein „Warm Up“ zur Verfügung, bei dem sie ihre Pferde an die Gegebenheiten vor Ort gewöhnen konnten. „Bei uns gibt es eigentlich nur zwei Extreme – entweder wir saufen ab oder wir schmelzen vor Hitze“, schmunzelt der Huder.

Positiv sei ebenfalls die Starterfüllung – für das Turnier lagen rund 1000 Nennungen vor. Trotz dieser großen Zahl von Nennungen haben die Huder Reitertage ihren Charme behalten. „Es ist ja immer gemütlich hier, für die Verpflegung ist gesorgt und wir sind bemüht, das Turnier familiär zu halten“, erzählt Fleddermann.

Auch die Besucher wissen diese Atmosphäre zu schätzen. „Uns gefällt das Turnier hier in Hude sehr gut, es ist total nett aufgebaut mit den Buden und den Plätzen. Wir kommen regelmäßig hier her, da es nah dran ist und man immer einige Bekannte trifft“, meint etwa Susanne Rowehl aus Berne.

Im Hintergrund sind etwa 50 ehrenamtliche Helfer tätig, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Auch die Bewirtung erfolgt zum Teil in Eigenregie durch Freiwillige aus dem Huder Reitclub.

Den Turnierauftakt machten am Freitag die jungen Pferde in Prüfungen der Klassen A, M und L. Auch Olympiasiegerin Sandra Auffarth startete auf dem Sandplatz an der Linteler Straße am Stadion. In der Springpferdeprüfung der Klasse A** holte sie sich auf ihrem Pferd Dinara den Sieg. In Klasse L belegte sie den zweiten Rang mit Elico Louvo.

Noch bis Sonntag, 18. August, läuft das Turnier in Hude. An diesem Samstag starten die Reitertage um 8.30 Uhr mit einer Dressurprüfung der Klasse L, um 9 Uhr findet auf dem Springplatz ein Stilspringwettbewerb der Klasse E statt. Als Höhepunkt wartet um 17.30 Uhr ein Überraschungsspringen in zwei Phasen der Klasse L auf Besucher und Reiter. Für die Reiter geht es bei dem Parcours, der unter anderem mit Naturhindernissen aufwartet, um ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Am Sonntag startet das Turnier wiederum um 8.30 Uhr. Die letzte Prüfung, der höchsten Klasse S, die erstmals vertreten ist, startet dann auf dem Springplatz um 15.30 Uhr.

Daniel Schumann Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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