Hude /Neerstedt In der Favoritenrolle sind die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg an diesem Wochenende in ihrem Oberliga-Heimspiel gegen Schlusslicht GW Mühlen. Eine richtungsweisende Partie hat der TV Neerstedt in Schüttorf vor sich.

FC Schüttorf - TV Neerstedt (Samstag, 19.30 Uhr). Für beide Teams steht viel auf dem Spiel, denn in der Tabelle rangiert Schüttorf nur einen Platz vor dem Vorletzten aus Neerstedt. Die Gastgeberinnen haben sich im letzten Heimspiel gegen Werder Bremen mit einem Remis sehr gut verkauft und wollen jetzt gegen die Landkreislerinnen nachlegen. Das Neerstedter Team von Maik Haverkamp und Michael Kolpack hat derweil die mehr als unglückliche Niederlage gegen Hude/Falkenburg aufgearbeitet. Gerade in der ersten Halbzeit hatte Neerstedt eine tolle Leistung gezeigt, an die es anzuknüpfen gilt. Weiterhin hat das Trainergespann an der Abwehrarbeit gefeilt, um dem gegnerischen Angriff um die Goalgetterin Wiebke Meier möglichst frühzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Für die Offensive lautet Kolpacks Vorgabe so: „Wir müssen die gegnerische Abwehr mit schnellem Spiel unter Druck setzen, die Lücken unbedingt nutzen und auch mal dahin gehen, wo es weh tun könnte.“ Hinter dem Einsatz von Lisa Rangnick steht noch ein Fragezeichen, Kreisläuferin Johanna Stuffel wird berufsbedingt fehlen. Ansonsten werden die Landkreislerinnen aber in stärkster Besetzung antreten können.

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HSG Hude/Falkenburg - GW Mühlen (Sonntag, 16.30 Uhr). Reine Formsache oder doch wieder Quälerei? Fakt ist, dass die Huderinnen gegen das sieglose Ligaschlusslicht keine zweite Zitterpartie wollen wie vor einer Woche beim glücklichen 22:21-Derbysieg in Neerstedt. „Das brauche ich nicht jedes Wochenende“, sagt HSG-Trainer Dean Schmidt. Fakt ist, dass seine Mannschaft in diesem Heimspiel in der Ganderkeseer Sporthalle Am Steinacker als Tabellenfünfter schon klarer Favorit ist. „Was wir draus machen, werden wir sehen. Wichtig ist, dass wir gut ins Spiel kommen. Mit dem Heimvorteil sollten wir angesichts unserer Qualität schon dazu in der Lage sein, zu gewinnen – wir müssen es nur auf die Platte bringen“, fordert der HSG-Coach.

Die Gäste konnten nach ihrem Aufstieg in die Oberliga erst ein Remis erringen (24:24 gegen Habenhausen) und gingen acht Mal als Verlierer vom Feld. Dennoch hat Schmidt einige Stärken im gegnerischen Spiel ausgemacht. „Sie spielen eher einen defensiven Handball, setzen dann auf das Tempo und versuchen viel über die erste Welle.“ Dementsprechend müsse seine Mannschaft einerseits konzentriert die eigenen Angriffe abschließen und andererseits ein sehr schnelles Rückzugsverhalten an den Tag legen. Wie in der Vorwoche fehlen der HSG Lisa Busse, Kristin Schulze und Susan Schnitter.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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