Hude Den Zuschauern, die am Sonntagnachmittag beim Heimspiel des Tischtennis-Oberligisten TV Hude gegen den Aufsteiger TuS Seelze bis zum letzten Ballwechsel ausharrten, gab Felix Lingenau ein Versprechen: „Kommt wieder, das war mit Sicherheit unsere schlechteste Leistung, die wir in dieser Saison abliefern werden.“ Trotz des wenig berauschenden Auftritts durften die Huder am Ende des knapp vierstündigen Schlagabtauschs zufrieden die Halle verlassen, denn mit 9:6 waren im zweiten Spiel die ersten Punkte eingefahren.

So spielten sie

TV Hude - TuS Seelze 9:6. Lingenau/Mieschendahl - Finkendey/Dahle 2:3 (7:11, 13:11, 11:9, 6:11, 8:11), Kleinert/Hilfer - Vogel/Lohmann 3:1 (4:11, 11:7, 11:6, 11:3), Pohl/Steinbrenner - Reh/Markmann 0:3 (9:11, 6:11, 6:11), Kleinert - Finkendey 3:0 (13:11, 11:6, 11:7), Lingenau - Vogel 1:3 (4:11, 11:4, 13:15, 8:11), Mieschendahl - Reh 3:2 (13:11, 11:2, 8:11, 8:11, 11:4), Pohl - Lohmann 3:2 (15:13, 8:11, 8:11, 11:8, 11:8), Steinbrenner - Markmann 3:0 (11:4, 11:9, 11:6), Hilfer - Dahle 2:3 (6:11, 13:15, 11:7,13:11, 10:12), Kleinert - Vogel 3:1 (11:8, 10:12, 11:6, 11:7), Lingenau - Finkendey 3:1 (11:6, 11:6, 13:15, 11:7), Mieschendahl - Lohmann 1:3 (4:11, 11:8, 11:13, 8:11), Pohl - Reh 3:0 (11:4, 11:5, 11:7), Steinbrenner - Dahle 2:3 (6:11, 11:7, 5:11, 11:6, 6:11), Hilfer - Markmann 3:0 (11:9, 13:11, 11:6).

„Das war ein Arbeitssieg, wir haben uns sehr schwer getan“, verfielen Lingenau und seine Teamkollegen nicht in Euphorie. „Es lag wohl daran, dass wir zu viel wollten und dann verkrampft haben“, suchte der Mannschaftsführer des TVH nach einer Erklärung für die mäßige Leistung.

Bestes Beispiel waren gleich zu Beginn die Doppel. Hier hatten die Gastgeber noch einmal umgestellt mit dem Ziel, im ersten und dritten Doppel zu punkten. Doch es kam genau andersherum, denn weder Lingenau/Mieschendahl noch Pohl/Steinbrenner konnten ihre Partien nach Hause bringen. Dafür trumpften die beiden Youngster Daniel Kleinert (16 Jahre) und Alex Hilfer (17) auf und entzauberten das Spitzendoppel der Gäste, Vogel/Lohmann, trotz eines Satzrückstands mit 3:1. Kleinert war auch in seinen Einzeln wie schon in der Vorwoche gegen Wolfenbüttel eine Bank und setzte sich sowohl gegen Fabian Finkendey (3:0) als auch im Spitzenspiel gegen Alexander Vogel (3:1) durch.

Da Lingenau in seinem ersten Match aber immer noch nicht zu seinem Rhythmus fand, lag Hude bis zum 2:3 zunächst im Hintertreffen. Immanuel Mieschendahl, Simon Pohl und Tobias Steinbrenner bescherten den Gastgebern dann aber erstmals eine Führung, die Kleinert und Lingenau im oberen Paarkreuz nach einer knappen Niederlage von Hilfer auf 7:4 ausbauten. Diesen Vorsprung retteten Pohl und Hilfer mit ihren Erfolgen schließlich ins Ziel.

„Letztlich zählt für uns nur der Sieg, das ist das Wichtigste. Spielerisch können und müssen wir uns auf jeden Fall noch steigern“, blickte Lingenau voraus. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich den Hudern bereits am kommenden Wochenende, wenn sie gleich zweimal im Einsatz sind. Zunächst steigt am Sonnabend, 18. Oktober (16 Uhr), das Derby beim Aufsteiger SW Oldenburg. „Darauf freuen wir uns schon besonders“, so Hudes Nummer zwei. Am Sonntag, 19. Oktober (13 Uhr), folgt dann schon das nächste Heimspiel gegen Eintracht Bledeln.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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