Hude Sechs vereinseigene Meister spielten die Golfer des Clubs „Golf in Hude“ aus. In diesem Jahr konnten sich bekannte und neue Clubmeister gegen das Feld durchsetzen.

Bei den zweiten Weserplatzmeisterschaften war der Turniermodus auf 3x9-Loch festgelegt, um neueren Mitgliedern mit höheren Handicaps einen Anreiz zu schaffen. So viele Runden hatten nämlich die wenigsten Golfer zuvor an einem Wochenende gespielt. Thomas Berger konnte es kaum fassen, dass er als Weserplatz-Clubmeister den Pokal mitnehmen durfte.

In der Altersklasse der Kinder duellierten sich fünf Neun- bis Zwölfjährige mit großer Begeisterung, die erst in diesem Jahr ihre Platzreife ablegt hatten. Für sie war es gar nicht einfach, alle Schläge korrekt zu notieren, den Flightpartner zu zählen und den Überblick über das eigene Spiel zu behalten. Wie die „Großen“ duellierten sie sich auch im Zählspiel-Modus. Alle Fünf hielten bis zum Schluss tapfer durch – am Ende stand aber Glenn Rouhgsedge ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Bei den Seniorinnen und Senioren siegte das Ehepaar Emilia und Johann Kopp. Die Senioren ermittelten den Sieger mit einem Stechen an Bahn 9. Die beiden Routiniers Bela Rogits und „Men’s Captain“ Johann Kopp lagen gleichauf. Johann Kopps zielsicherer Abschlag landete auf dem Grün, Rogits Ball erreichte eine etwas unglücklichere Position. Somit zog Rogits den Hut, und Johann Kopp holte sich den Titel des Senioren-Clubmeisters 2018.

Mit viel sportlichem Ehrgeiz kämpften auch die Frauen. Eine große Gelassenheit und innere Ruhe führte Meike Schreiber im finalen Flight, mit Ulrike Weil und Sibylle Lamm, das 18-Grün. Am Ende reichten Weil fünf Schläge Vorsprung zum Sieg.

Die Männer stellten in diesem Jahr ein sehr starkes und enges Teilnehmerfeld. Der Gesamtführende der ersten Runde war Timo Schuster, er erspielte sich mit seiner blitzsauberen 80er-Runde ein Singlehandicap von -9,8. In Durchgang zwei setzte sich Oliver Bätz mit einer 82 an die Spitze. Es blieben acht Spieler im Führungsfeld, die nur sieben Schläge voneinander trennten. Und auch in der dritten Runde wurden fantastische Ergebnisse erspielt. Sebastian Zander, der Champion des Vorjahres, machte mit einer 79er-Runde mächtig Druck auf die Konkurrenz. Am Ende musste er sich mit nur zwei Schlägen Bätz geschlagen geben, der sich den begehrtesten Titel des Clubs sicherte.

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