Hude Die nur 50 unentwegten Zuschauer im herbstlich angehauchten Huder Waldstadion trauten ihren Augen nicht. Erst eins, dann zwei, dann drei und sogar vier Streiche in nur 45 Minuten: Die beeindruckende Ein-Mann-Show von Torben Liebsch hätte mehr Fans verdient gehabt – viel mehr. Der Torjäger vom Dienst schoss den TSV Ganderkesee im Alleingang ab und war der Wegbereiter zum 5:1-Sieg des FC Hude im Kreisligaderby gegen den TSV Ganderkesee. Vier Treffer erzielte er allein im ersten Durchgang, darunter ein lupenreiner Hattrick – innerhalb von nur 24 Minuten traf er dreimal ins Schwarze.

„Vier Tore in einem Spiel habe ich noch nie geschossen. Die Fehler des Gegners konnte ich heute gut ausnutzen“, räumte Liebsch ein. Und das Kuriose war: Er hätte dem TSV Ganderkesee einen noch größeren „Blechschaden“ zufügen und die persönliche Torausbeute weiter aufpolieren können. „Er hatte ja tatsächlich noch das eine oder andere Tor mehr auf dem Fuß“, sagte FCH-Trainer Lars Möhlenbrock lächelnd.

Damit spielte der Coach insbesondere auf den Aluminiumtreffer des Knipsers an. Nur eine Minute nach dem 3:0 zirkelte Liebsch den Ball an den rechten Pfosten. Den Viererpack machte er dennoch perfekt: Ein direkter Freistoß landete – zum Leidwesen des Ganderkeseer Schlussmanns Christian Klattenhoff – zum 4:0 (38.) im Netz. Während Klattenhoff in dieser Szene machtlos war, muss er sich zumindest die ersten Gegentore auch ankreiden lassen.

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Beim 1:0 (3.), 2:0 (10.) und 3:0 (24.) war das Zusammenspiel der Ganderkeseer Hintermannschaft äußerst fahrlässig, für Liebsch ein gefundenes Fressen. Der pfeilschnelle Stürmer luchste den überforderten Defensivleuten des TSV bei seinen ersten drei Streichen clever die Kugel ab und sorgte für die Vorentscheidung. Die Gäste meldeten sich zwischenzeitlich dank eines Eigentores von Sirus Timouri (34.) zu Wort und lieferten mit der Gelb-Roten Karte von Jan-Hendrik Kerner (45.+1) den negativen Höhepunkt des ersten Abschnitts.

Dieser wurde nach Wiederbeginn allerdings von Hudes Jannik Meyer getoppt: Bei einer 4:1-Führung ließ er sich zu einer Tätlichkeit verleiten (63.) und erwies seiner Elf einen Bärendienst. „Jannik wird sicher eine Sperre bekommen, zumal er auch Wiederholungstäter ist“, erklärte Möhlenbrock. Das Niveau ebbte in der zweiten Hälfte deutlich ab. Ganderkesee hielt nun besser dagegen und stemmte sich gegen eine noch höhere Abfuhr. Hude kam allerdings noch zum 5:1 (72.) durch Julian Arciszewski.

„Hude hat verdient gewonnen. Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt und uns zu viele Fehler geleistet“, sagte der enttäuschte TSV-Co-Trainer Patrick Meyer.

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