Hude Wochenlang wussten die Fußballer des FC Hude nicht, ob sie in der kommenden Saison in der Bezirks- oder Kreisliga antreten würden. Dann stand der Abstieg der Mannschaft von FCH-Trainer Lars Möhlenbrock in die achthöchste Liga in Deutschland fest.

Doch die Akteure lassen die Köpfe nicht hängen: „Sie gehen mit der Einstellung ,jetzt erst recht‘ in die Saison“, weiß Hudes Pressewart Mario Klostermann. Dabei sei die Vorbereitung auf die neue Spielzeit auch von den Ergebnissen her bislang sehr positiv verlaufen. Zuletzt habe das Team am vergangenen Sonntag beim 9:3 gegen den Harpstedter TB ein Ausrufezeichen gesetzt. Und auch gegen den Blumenthaler SV habe sich die Mannschaft – nach der Auftaktniederlage gegen Stuhr – mit einem 5:0 gut geschlagen.

Auch der neue Co-Trainer Sascha Stolze, der an die Stelle von Kolja Winkler (als Spieler dabei) und Tobias Schmitz (privat) rückt, sei zufrieden, so Klostermann. „Die neuen Spieler integrieren sich gut“, sagt er. Und auch das Hin und Her habe zum Glück weder Spieler noch Vorbereitung beeinflusst. Der Kader ist – bis auf die Abgänge von Tolga Üzüm (Gödens), Tobias Michels (Ohmstede) sowie Stefan Hilgenberg (Trainer der zweiten Mannschaft) – gleich geblieben. „Der Rest bleibt dabei“, betont Klostermann. Und will in der neuen Saison gleich angreifen. „Sie haben auch in der vergangenen Saison gut mitgehalten und gezeigt, dass sie das Potenzial haben“, sagt der Pressewart. „Sie wollen wieder hoch“, weiß er um das Saisonziel Wiederaufstieg.

Dabei sehe er die härtesten Konkurrenten in Wardenburg, die sehr gut aufgerüstet hätten, Ganderkesee und der Reserve von Atlas Delmenhorst. „Die wollen den Unterbau forcieren“, meint Klostermann. „Es wird eine spannende Saison“, schätz er, dass die neue Spielzeit kein Selbstläufer wird. Auch Überraschungsteams wie möglicherweise Heidkrug oder Ippener seien immer dabei.

Ein großer Wermutstropfen für den FC ist jedoch der Ausfall von Cünyet Yildiz. Der Mittelfeldspieler hatte sich beim Turnier in Ganderkesee einen Kreuzbandriss zugezogen. „Das ist ein herber Verlust“, sagt Klostermann. „Jetzt gilt es, diesen zu kompensieren.“ Der Stammspieler falle wohl mindestens bis zur Rückrunde aus. Aber der Pressewart bleibt zuversichtlich: „Wir sehen das Potenzial ganz klar in der Mannschaft.“

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