HUDE Sie hatten sich so viel vorgenommen, doch der Schuss ging gewaltig nach hinten los. Gleich mit 1:9 ging der TV Hude im Auswärtsspiel gegen den TSV Lunestedt unter und bezog gegen den Weser-Ems-Rivalen eine bittere Tracht Prügel. Im Saison-Endspurt wird es für den Aufsteiger nun immer unrealistischer, den direkten Klassenerhalt noch zu schaffen. Vielmehr muss nun wohl darauf gehofft werden, die Relegation zu erreichen, die in Hude ausgetragen wird.

„Uns haben die drei verlorenen Doppel gleich einen Schock verpasst, davon haben wir uns nicht mehr erholt“, sagte Marco Stüber nach dem ernüchternden Resultat. „Wir hätten anschließend vielleicht ein knappes Spiel gewinnen müssen, dann wäre noch einmal etwas Feuer aufgekommen bei uns.“

Eine sehr gute Gelegenheit dazu hatte Felix Lingenau. Hudes Spitzenspieler stand gegen Matti von Harten dicht vor dem Sieg, doch er ließ bei einer 2:1-Satzführung im vierten Satz zwei Matchbälle verstreichen und hatte letztlich in fünf Abschnitten das Nachsehen.

In einer eher durchschnittlichen Begegnung lebten die Gastgeber von dem komfortablen Vorsprung und ließen sich die Butter gegen die verunsicherten Huder nicht mehr vom Brot nehmen. Schwer ins Gewicht fiel auf Seiten des Außenseiters gewiss auch das Fehlen des irischen Nationalspielers Peter Graham, das nicht zu kompensieren war. „Natürlich macht es sich bemerkbar, wenn die Nummer zwei nicht dabei ist und fast die ganze Mannschaft eine Position aufrücken muss“, erklärte Stüber, der jedoch auch sah, dass „wir uns schon bemüht haben, aber es reichte diesmal nicht“.

Im Hinspiel lief es beim ärgerlichen 7:9 noch relativ gut für die Huder, die sich nach der vierten Niederlage in Folge nun tiefer denn je im Schlamassel wähnen. Hinzu kam, dass der TSV Salzgitter am Wochenende unerwartet mit 9:5 gegen die TSG Burg Gretesch gewann und als Tabellenachter nun schon drei Zähler mehr aufweist als der kriselnde TVH. Die nächste Gelegenheit, Boden gutzumachen, hat der Tabellenzehnte aus dem Klosterort in zwei Wochen im Heimspiel gegen TSG Burg Gretesch.

TSV Lunestedt – TV Hude 9:1. Pump/Kaup - Neumann/Helmers 3:1 (11:9, 11:7, 8:11, 11:8), von Harten/Menken - Lingenau/Dimitriou 3:0 (13:11, 14:12, 11:8), Czichy/Wendt - Lindemann/Stüber 3:1 (14:12, 9:11, 11:6, 11:6), Pump - Dimitriou 3:1 (11:5, 11:7, 8:11, 11:8), von Harten - Lingenau 3:2 (7:11, 11:8, 6:11, 13:11, 11:7), Kaup - Helmers 3:0 (11:6, 11:7, 11:5), Czichy - Neumann 3:1 (11:9, 9:11, 11:9, 11:2), Wendt - Stüber 1:3 (6:11, 11:6, 6:11, 3:11), Menken - Lindemann 3:2 (11:7, 7:11, 12:10, 9:11, 11:5), Pump - Lingenau 3:0 (11:6, 11:6, 11:8),

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