Hude Tabellenplatz fünf mit 20:20 Punkten – die Bilanz in der Verbandsliga der zweiten Tischtennismannschaft des TV Hude kann sich von der Papierform absolut sehen lassen. Doch obwohl die Bilanz ausgeglichen ist und das Team um Marco Stüber einen Tabellenrang im Mittelfeld einnimmt, muss nach wie vor gezittert werden. Die 5:9-Schlappe gegen den zweitplatzierten TuS Lutten nagt am Gemüt der Huder. Denn erst am kommenden Wochenende wissen sie, ob sie gerettet sind oder in die Relegation müssen. Dagegen feierte die Erste als Meister im bedeutungslosen Heimspiel gegen Ritterhude II ein 9:1. Das Topspiel gegen Lutten ging ebenfalls mit 5:9 verloren.

„Es war ein sehr intensives Spiel mit vielen Emotionen“, sagte Pierre Barghorn. „Wir haben alles gegeben, um gegen Lutten einen Punkt zu klauen. Um das zu schaffen, hätten wir aber fast jeden fünften Satz gewinnen müssen. So sind wir dann knapp gescheitert“, erklärte die Nummer vier der Reserve.

Der Verlauf der Doppel war symbolisch für den gesamten Spielverlauf: Hude II kämpfte und stemmte sich gegen die sich abzeichnende Niederlage, am Ende waren es aber die vom litauischen Ex-Zweitligaspieler Audrius Kacerauskas angeführten Gäste, die mit 2:1 in Führung gingen. Julian Meißner und Patrick Gerken vergaben gegen Kristof Sek und Lenard Budde gleich fünf Matchbälle und ärgerten sich über das 17:19 im Entscheidungssatz.

Dem Vizemeister boten die Huder vier Stunden und 15 Minuten lang tapfer die Stirn. Alex Hilfer und Alex Dimitriou verkürzten mit ihren Fünfsatzsiegen im zweiten Einzeldurchgang auf 5:7. Die Hoffnung der Gastgeber, dem Favoriten ein Bein zu stellen, wurde hingegen nicht mehr wahr. Barghorn unterlag anschließend Jan Vodde, und Julian Meißner zog gegen Lenard Budde mit 0:3 den Kürzeren.

Hudes Zweitvertretung drückt nun alle zur Verfügung stehenden Daumen, um das extrem spannende Abstiegsrennen auf den letzten Zentimetern nicht mehr zu verlieren. Lunestedt II (19:17 Punkte), Ritterhude (19:19) und Hittfeld (19:19) können an Hude II am nächsten Wochenende noch vorbeiziehen. Sollte auch nur eines der genannten Teams leer ausgehen und bei 19 Pluspunkten bleiben, wäre Hude gerettet. „Unsere Chance, der Relegation zu entgehen, ist ziemlich klein“, glaubt Barghorn.

Nahezu im Schatten des aufregenden Kampfs um den Ligaverbleib standen sich im Gipfeltreffen mit Freundschaftsspiel-Charakter am Sonntagnachmittag Hudes Erste und Lutten gegenüber. Der Meister wirkte phasenweise unkonzentriert und geriet in den Einzeln auf die Verliererstraße. Florian Henke und Felix Lingenau gingen im oberen Paarkreuz komplett leer aus. Dafür sorgten Jonas Schrader, Dietmar Scherf und Marc Engels bei der belanglosen zweiten Saisonniederlage für positive Akzente.

Bereits am Freitagabend hatte der Spitzenreiter Ritterhude II mit 9:1 deklassiert. Ersatzmann Andreas Lehmkuhl ließ in dem ansonsten einseitigen Duell den Gegenzähler zu. In der Endabrechnung kommt Hude als künftiger Oberligist auf 35:5 Zähler. Lutten (31:9 Punkte) kann den Aufstieg noch über die Relegation schaffen.

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