Hude /Hundsmühlen Dem TV Hude II ist in der Tischtennis-Verbandsliga ein Befreiungsschlag gelungen. Beim 9:1 im Kreisderby gegen den Hundsmühler TV feierte der Turnverein seinen ersten Saisonsieg. Für Hundsmühlen setzte es am Sonntag zudem noch ein 2:9 im Aufsteigerduell beim ATSV Habenhausen.

TV Hude II - Hundsmühler TV 9:1. Dank des Heimerfolgs können die Gastgeber wieder etwas gelassener in die kommenden Spiele gehen. Für Hundsmühlen war es hingegen ein herber Dämpfer, den es erst einmal zu verdauen gilt. „Mit solch einem klaren Ergebnis haben wir nicht gerechnet. Es lief aber auch wirklich alles für uns“, zeigte sich Hudes Kapitän Finn Oestmann erleichtert über die ersten beiden Punkte. Nach den drei Doppelsiegen zu Beginn legte das obere Paarkreuz direkt nach und erhöhte auf 5:0. „Überraschend war, dass Marco Stüber 3:0 gegen Marek Janssen gewonnen hat“, sagte Oestmann.

Den hohen Vorsprung baute Hude im Anschluss noch weiter aus: Dietmar Scherfs Triumph gegen Jürgen Jesse sowie die Fünfsatzerfolge von Sören Dreier und Christopher Imig schraubten das Resultat auf 8:0 – für die Gäste bahnte sich die Höchststrafe an. Doch André Meyer war im unteren Paarkreuz auf der Hut und behauptete sich in drei Sätzen gegen Ersatzmann Julian Meißner. Meißner erwies sich auf Huder Seite dennoch als wertvoller Reservespieler, weil er mit Imig im Doppel gegen Jesse und Meyer die Oberhand behielt.

Den Schlusspunkt setzte Oestmann mit einem 11:6, 11:8 und 11:6 im Duell der beiden Topspieler gegen Janssen. „Dieser Einzelsieg war wichtig, auch für mich persönlich. Ich war mental stark und konnte Selbstvertrauen aufbauen“, meinte Oestmann.

ATSV Habenhausen - Hundsmühler TV 9:2. Zwei Tage nach der Schlappe gegen Hude II musste der Hundsmühler TV einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Beim ATSV Habenhausen kassierten die Gäste eine 2:9-Niederlage und zieren mit 0:8 Punkten das Tabellenende. „Das war kein gutes Wochenende von uns“, zeigte sich Marek Janssen enttäuscht. Er selbst sorgte an der Seite von Johannes Siepker mit einem umkämpften Fünfsatzsieg im Eingangsdoppel gegen Maximilian Wojciechowski und Robert Tapken noch für das zwischenzeitliche 1:1. Doch in der Folge wurden den Gästen klar die Grenzen aufgezeigt. Lediglich Siepker ging in den folgenden Spielen nach fünf Durchgängen als Sieger vom Tisch, doch damit war das Pulver des HTV komplett verschossen.

Mit vier Niederlagen im Gepäck steht am Donnerstag die nächste Aufgabe bei der TSG Dissen an: „Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz allem gut – und es gilt, weiter zu kämpfen“, gibt sich Janssen optimistisch im Kampf um den Klassenerhalt.

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