Hude Der TV Hude nimmt Fahrt auf: Mit einem 9:3-Sieg gegen den ATSV Habenhausen untermauerte der Titelanwärter seine Ambitionen. Der Tischtennis-Verbandsligist musste sich gegen den Aufsteiger allerdings ziemlich strecken. Die Bremer verkauften sich durchaus teuer und hätten das Resultat noch etwas freundlicher gestalten können. Gewarnt vom 9:2 des ATSV Habenhausen gegen die TuSG Ritterhude am Tag zuvor, wussten die Huder, dass sie den Neuling keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Obwohl der Turnverein nur eines der drei Eingangsdoppel für sich entschied – Florian Henke und Gerrit Meyer schlugen Micha Phil Görler und Patrick Möhle –, ließ sich das Team nicht aus der Bahn werfen.

Henke eröffnete die erste Einzelrunde mit einem 3:1 gegen Yannick Möhle und glich damit zum 2:2 aus. Am Nebentisch lieferte sich Felix Lingenau ein spektakuläres Match gegen den Linkshänder Maximilian Wojciechowski. Die Besucher in der Hohelucht-Halle sahen jede Menge Topspin-Rallyes und einen nervenstarken Lingenau, der sich mit 11:7 im fünften Satz behauptete.

Etwas unglücklicher agierte Gerrit Meyer im mittleren Paarkreuz gegen Görler. Im fünften Satz hatte er beim 9:11 denkbar knapp das Nachsehen. Beim Stand von 7:10 wehrte er die ersten beiden Matchbälle noch ab, ehe Görler dann doch den entscheidenden elften Punkt machte. Der TVH war ansonsten Herr der Lage: Sowohl Marc Engels als auch Uwe Schmitt und Ersatzmann Finn Oestmann, der für den verletzten Christopher Imig einsprang, gaben sich keine Blöße. Mit der 6:3-Führung im Rücken legten Henke, Lingenau und Engels im zweiten Durchgang nach und sorgten für den ungefährdeten und überzeugenden Heimsieg.

„So macht Tischtennis Spaß. Alle haben gekämpft und waren emotional voll bei der Sache“, sagte Lingenau. Wenige Tage nach der Geburt seiner Tochter ließ er es sich nicht nehmen, selbst aufzulaufen. „Habenhausen hielt gut dagegen und lieferte mitunter richtig starke Gegenwehr. Doch in den entscheidenden Phasen setzte sich dann doch unsere Klasse durch.“

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