Hude Mindestens bis zum 19. April ruht im Handball der Spielbetrieb wegen des Coronavirus. „Dann lass uns doch schon über die kommende Saison sprechen“, sagt Lars Osterloh. Er ist Vorsitzender der HSG Hude/Falkenburg und der Trainer der ersten Frauenmannschaft, die sich im Mittelfeld der Oberliga eingenistet hat.

Wie weit sind die Planungen für nächste Saison?

„Wir haben die Planungen mittlerweile fast abgeschlossen“, freut sich Osterloh. Der Verein habe bewusst früh angefangen, zu planen, um Sicherheit zu haben. „Wir haben gute Gespräche geführt, mussten akzeptieren, dass sich einigen Wege nach dieser Saison trennen werden“, sagt der 43-jährige Trainer, „konnten aber auch ein paar neue Gesichter für uns begeistern.“ Dabei sei es dem Verein auch sehr wichtig gewesen, dass der neue Kader zusammenpasst. „Wir haben schon einen super Zusammenhalt“, so Osterloh, „und so soll es auch bleiben.“

Was ändert sich auf der Trainerbank bei der HSG?

Birgit Deeben, die das Trainer-Team zwei Jahre lang begleitet hat, Torwart-Trainer Timo Hermann und nicht zu guter Letzt Betreuer Florian Henning scheiden aus. „Sie haben tolle Arbeit geleistet und bleiben immer willkommen“, sagt Osterloh. Deebens Nachfolger wird Keno Fokken, ein gebürtiger Sandkruger. „Ich habe ihn angesprochen und gefragt, ob Interesse besteht“, erzählt der Vorsitzende. Fokken lebe mittlerweile auch in Hude, was die Sache noch etwas vereinfache, findet Osterloh. Sandra Peters folgt auf Hermann und kümmert sich um die Torhüterinnen der HSG. „Sie kommt von der HSG Delmenhorst zu uns“, sagt der 43-Jährige.

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Welche Spielerinnen verlassen Hude/Falkenburg?

Dass sich Tina Deeben ihrer Ausbildung zur Polizistin widmen wird, stand fest. „Den ersten Einstellungstest hat sie bereits bestanden“, freut sich Osterloh für seine Spielerin. Kristin Schulze, die in der laufenden Saison nur die Vorbereitung absolviert hat, wird auch künftig aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Und Frauke von Freeden, die zunächst wegen Knöchelproblemen und danach wegen ihrer Schwangerschaft ausgefallen ist, wird – laut Trainer Osterloh – ihren Lebensmittelpunkt künftig nach Braunschweig verlagern – der Liebe wegen.

Und was hört man da von der US-Nationalspielerin?

Ashley Butler, die schon für das Nationalteam der USA gespielt hat, soll zu einem Bundesligisten wechseln, um diese Erfahrungen international einbringen zu können. „Wohin ihre Reise gehen wird, wissen wir aber nicht“, sagt Lars Osterloh.

Welche Neuzugänge dürfen begrüßt werden?

Amelie Bredehorst kommt vom TuS BW Lohne zur HSG. „Sie hat mit Vechta Erfahrungen in der 2. Liga gesammelt“, berichtet der Trainer. Sie spiele im linken Rückraum, könne aber auch andere Positionen einnehmen. „Sie ist eine super Alternative zu Lisa Hillmer“, so Osterloh, „sie ist wurfgewaltig und stark in der Abwehr.“

Maike Klein wechselt vom TV Cloppenburg nach Hude. „Maike ist eine Vielzweckwaffe und kann auf Linksaußen, im linken Rückraum und auf der Mittelposition spielen“, deutet Osterloh an. Gute Ansätze seien vorhanden, man müsse etwas an ihrem Selbstvertrauen arbeiten, so der Trainer.

Was passiert sonst noch im Kader der HSG?

Lena Faske und Maike Deeben wünschen sich mehr Freizeit. Noch hofft Osterloh auf ihren Verbleib. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Jessica Galle, die nach der Geburt ihres Kindes noch nicht spielt. Kim Sanders, Lisa Hillmer, Lisa Maus, Malin Blankemeyer, Katharina Stuffel, Laura Meyer, Yvonne Weilke, Saskia Saß und die beiden Torhüterinnen Fenja Schwark und Katharina Woltjen haben zugesagt. „Mareike Zetzmann will im Herbst zurückkehren“, sagt Osterloh. Die erfahrene Huder Spielerin erwartet im Mai ein Kind.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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