Hude Was lange währt, wird endlich gut: Die Handballabteilung des TV Hude hat wieder einen Vorstand. Am Mittwochabend wählten die Mitglieder Lars Osterloh zu ihrem neuen Abteilungsleiter. Im direkten Anschluss an die Wahl tagte die HSG Hude/Falkenburg. Und im Zuge dieser Jahreshauptversammlung wurde Lars Osterloh zum neuen Vorsitzenden gewählt. „Mit dem Gedanken habe ich schon seit längerem gespielt“, meint Osterloh. Ihm sei immer wichtig gewesen, ein gutes und eingespieltes Team an seiner Seite zu haben. „Wir wollen die gute Arbeit der Vorjahre fortsetzen. Der eingeschlagene Weg, jugendliche Handballer selbst auszubilden, ist richtig“, sagt der neue Frontmann.

10Monate hat die Suche nach dem Nachfolger von Gaylord Klammt und Michaela Cordes gedauert. Beide hatten im Vorstand der HSG aufgehört, weil sie das Ehrenamt nicht mehr mit dem Beruflichen und Privaten vereinbaren konnten. „Solche Ämter neu zu besetzen, wird immer schwieriger. Das kennt fast jeder Verein“, weiß auch Dean Schmidt. Der 39-Jährige bildet mit Osterloh und Werner Lingenau zusammen den neuen Vorstand. Schmidt ist für die Jugend zuständig. „Diese Arbeit liegt mir am Herzen“, sagt Schmidt. Lingenau ist bei der HSG für die Finanzen verantwortlich „Ich freue mich, dass Lars den Vorsitz übernimmt“, sagt der 69-Jährige.

9weitere Personen bringen sich entscheidend in die Vorstandsarbeit ein. Michael Neumann (Spielwart), Oliver Lasse (Schiriwart), Hans-Jürgen Klammt (Spielwart Junioren) und Jürgen Helms (Passwesen) bilden den erweiterten Vorstand. Thomas Voigt kümmert sich um Öffentlichkeitsarbeit. Felix Rose leitet die Redaktion des Hallenheftes. Uta Klammt, Jürgen Kämmer und Elke Lasse bilden ein Organisations-Team, das sich um alles kümmert, das nicht direkt mit Handball zu tun hat.

13Mannschaften sind im Spielbetrieb aktiv. Vier Teams in der weiblichen Jugend (E, D, C, B), vier Teams in der männlichen (E, D, C, A), drei bei den Frauen und zwei bei den Männern. Die Frauen in der Oberliga sind seit Jahren das Aushängeschild. Eine Spielgemeinschaft mit der TS Hoykenkamp wurde in der D-Jugend gegründet. „Donnerstags tummeln sich bei den Minis etwa 60 Kinder in der Halle herum“, sagt Dean Schmidt.

23000Euro fließen durch die etwa 20 Sponsoren und die „Fördergemeinschaft für den Handballsport im TV Hude“ jährlich in die Kasse der HSG. „Die Sponsoren bringen uns 13 000 Euro, die Gemeinschaft 10 000 Euro“, sagt Werner Lingenau. Der Verein benötige pro Saison 58 000 Euro. „Die Differenz stemmen die Stammvereine“, erklärt Lingenau. Hude übernehme 90 Prozent, Falkenburg 10 Prozent.

2Veranstaltungen spielen auch in 2020 wieder eine große Rolle in den Planungen der HSG: der Familientag und das Handball-Camp. „Den Familientag können wir wegen der geplanten Dachsanierung der Sporthalle noch nicht terminieren“, sagt Schmidt. Dass er stattfinden werde, stehe jedoch außer Frage, verspricht der Jugendwart. Das Camp sei für Ende der Sommerferien vorgesehen. Zunächst würde vereinsintern geplant werden, freie Plätze könnten aber auch extern vergeben werden.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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