Handball
Jessica Galle sorgt mit Hattrick für Entscheidung

Bild: Holger Martens
Feierte mit der HSG Hude/Falkenburg in Oldenburg den nächsten Sieg: Saskia PetersenBild: Holger Martens
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Hude Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die HSG Hude/Falkenburg ist perfekt aus den Startlöchern gekommen und findet sich gleich zu Saisonbeginn in der Handball-Oberliga der Frauen in der Spitzengruppe ein. Die Auswärtshürde VfL Oldenburg III war durchaus anspruchsvoll, erst mit einer Energieleistung und einem Hattrick von Jessica Galle in der Schlussphase wurde am Freitag der 27:24 (16:11)-Erfolg eingetütet.

HSG-Trainer Dean Schmidt sah „ein vernünftiges Spiel, das wir auch verdient gewonnen haben. Zwar sind wir stellenweise in alte Schemata verfallen. Doch am Ende haben wir uns auf das Wesentliche konzentriert und die beiden Punkte mitgenommen.“

Einen Platz in der Torstatistik fand auch Hude/Falkenburgs Fenja Schwark, die als Torhüterin einen Treffer erzielte. „Die Oldenburgerinnen haben oft mit sieben Feldspielerinnen agiert und die Torfrau herausgenommen. Das hat Fenja einmal clever ausgenutzt“, so Schmidt. Im Grunde waren es sogar zwei Schwark-Treffer, doch der zweite landete erst kurz nach der Schlusssirene im Netz und wurde nicht mehr anerkannt.

Bereits nach 1:43 Minuten hatte sich die HSG einen 3:1-Vorsprung erarbeitet und diesen mit viel Elan verwaltet. Zwischendurch konnte aber auch Oldenburg III den einen oder anderen Nadelstich setzen und beim 5:5 (9.) und 6:6 (10.) ausgleichen. „Wir haben es nicht geschafft, die Führung auszubauen. Gleich vier technische Fehler waren zu viel, das wurde vom VfL bestraft“, erklärte Schmidt. Bis zum Seitenwechsel hieß es 16:11 für Hude/Falkenburg. Schmidt warnte sein Team in der Pause noch einmal eindringlich vor den Aufholqualitäten des Gegners, die schon eine Woche zuvor gegen Werder Bremen beim 35:34 zum Erfolg geführt hatten.

Dennoch wurde es eine an Spannung kaum zu überbietende zweite Hälfte. Das komfortable 16:11 schmolz dahin. Viktoria Könnecke traf in der 47. Minute zum 20:20 und schaffte den Ausgleich für die Gastgeberinnen. Neun Minuten vor der Sirene lag die HSG nach einem weiteren Könnecke-Treffer sogar mit 21:22 im Hintertreffen.

Die einmal mehr überragende Jessica Galle machte dem Spuk schließlich ein Ende, markierte für Hude/Falkenburg in der 58. Minute das 25:24 und ließ – in Überzahl – auch das 26:24 und 27:24 folgen. Galle war mit acht Toren die beste Schützin der Gäste. Ebenfalls eine starke Partie lieferte die Linksaußenspielerin Malin Blankemeyer (sechs Tore) ab.

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