Hude Einen Rückrundenauftakt nach Maß hat der TV Hude in der Tischtennis-Oberliga gefeiert. Gegen die Sportfreunde Oesede revanchierte sich das TVH-Sextett für die 6:9-Hinspielniederlage und schickte die Gäste mit einem 9:6 zurück in die Heimat. Die Freude nach Christopher Imigs verwandeltem Matchball gegen Gäste-Ersatzspieler Jan Appeldorn kannte auf Seiten der Huder keine Grenzen. Vor allem Martin Gluza war die Erleichterung ins Gesicht geschrieben: Er selber war maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt. An der Seite von Immanuel Mieschendahl gewann er das Auftaktdoppel gegen Andreas Scholle/Jan Appeldorn und setzte sich auch in seinen beiden Einzeln souverän durch.

Besonders das von den zwischenzeitlich knapp 90 anwesenden Zuschauern erwartete Duell gegen den in Delmenhorst ansässigen gegnerischen Spitzenspieler Peter Igel hielt, was es versprach: Der ehemalige Zweitligaspieler Gluza setzte sich in einer teilweise hochklassigen Partie mit vielen sehenswerten Ballwechseln gegen Abwehrspieler Igel mit 3:1 Sätzen durch und trug damit entscheidend zum Huder Erfolg bei. Hierbei ließ er sich auch nicht von Igels Scharmützeln beirren, der aufgrund einer Unbeherrschtheit und Tritten gegen die Spielbanden die gelbe Karte vom Oberschiedsrichter kassierte.

Der nach seinem Aufstieg ins obere Paarkreuz erstmals an Nummer zwei spielende Simon Pohl erwischte ebenso einen guten Tag. An der Seite von Imig sorgte er zu Beginn für eine Überraschung und bezwang das Spitzenduo der Gäste, Peter Igel und Carsten Dunkel, in fünf Durchgängen. Nach der Einzelniederlage gegen Igel bewies der Huder in seiner zweiten Partie Moral und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer 10:6-Führung gegen Oesedes Scholle im fünften Satz ließ er zwar noch zwei Gegenpunkte zu, verwandelte seinen dritten Matchball aber zum 7:4-Zwischenstand. „Ich wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, vor allem, als ich bereits 6:1 im letzten Satz geführt hatte“, so Pohl. „Aber als mich mein Gegner danach wegen eines vermeintlich unsportlichen Jublers bei einem Netzroller angemurrt hatte, da fing ich an nachzudenken und hätte fast den Faden verloren.“

Felix Lingenau sorgte an „Brett“ drei mit seinem zweiten souveränen Sieg gegen den Abwehrspezialisten Carsten Dunkel für den sicheren Huder Punktgewinn und erhöhte zwischenzeitlich auf 8:4. Die Niederlagen von Mieschendahl und Alex Dimitriou sorgten zwar noch für etwas Kribbeln, doch Imig machte den Sack zum 9:6-Sieg zu.

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