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Mögliche Amokfahrt
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Hude Einen Riesenschritt in Sachen Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga hat der FC Hude in der Fußball-Kreisliga gemacht. Nach einen knappen, aber verdienten 3:2 (2:0)-Heimerfolg gegen den Tabellendritten VfR Wardenburg fehlt der Mannschaft von Trainer Lars Möhlenbrock lediglich noch ein Sieg aus den verbleibenden drei Begegnungen. Den Aufstieg könnten die Huder bereits am kommenden Freitag im Auswärtsspiel beim TSV Großenkneten perfekt machen.

Gegen den Tabellendritten begannen die Huder stark, und es war ihnen anzumerken, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Die Gäste hatten im Vorfeld der Begegnung personelle Probleme, wobei besonders die Aufstellung der Innenverteidigung eine Herausforderung darstellte. Nach einigen guten Möglichkeiten dauerte es gut 20 Minuten, ehe den Gastgebern der verdiente Führungstreffer gelang, als Julian Arciszewski einen Foulelfmeter sicher verwandelte (24.). Nach weiteren guten Möglichkeiten erhöhte Nils Sandau, der am zweiten Torpfosten nach einem Eckball völlig frei war und einschob (39.). Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren die Huder am Drücker, ohne aber weitere Treffer zu erzielen, was durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hätte.

„Ich bin froh, dass wir uns in der Halbzeitpause wieder gefangen und eine bessere zweite Halbzeit geboten haben. Zumal die Luft ein wenig raus ist, da die Saison eigentlich gelaufen ist“, bemerkte Wardenburgs Trainer Sören Heeren. Seine Mannschaft hatte Heeren aufstellungs-technisch verändert, und der VfR wurde ebenbürtig. Benjamin Cordoni war es vorbehalten, schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem satten Schuss in die linke Torecke den 1:2-Anschlusstreffer zu erzielen (47.).

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Die Begegnung wäre eventuell anders verlaufen, wenn nur vier Minuten später Hudes Torben Liebsch besser bewacht gewesen wäre, der eine tolle Vorarbeit von Cüneyt Yildiz abschloss. Nach dem erneuten Anschlusstreffer des VfR durch Sven Hörnlein (70.) hatten beide Teams noch gute Tormöglichkeiten. „Ein Unentschieden wäre genauso möglich gewesen wie ein 5:2 für Hude“, bemerkte Wardenburgs Trainer Sören Heeren.

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