LANDKREIS In der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen kämpften vier Landkreis-Teams um Punkte.

SC IhrhoveTSV Ganderkesee 20:15 (11:11). 50 Minuten hielt das TSV-Team von Trainer Olaf Wiegmann die Partie offen, doch einige nach Meinung des Trainers unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen brachten es dann auf die Verliererstraße. Zunächst stand aber die Deckung mit einer überragenden Torhüterin Sandra Peters sehr sicher und ließ den gegnerischen Angriff kaum zum Zug kommen. Doch auch die Gastgeberinnen boten eine stabile Deckung auf, so konnte sich bis zur Pause kein Team absetzen. Nach dem Seitenwechsel offenbarte der TSV im Angriff jedoch einige Schwächen. Der SCI nutzte seine Chancen und setzte sich bis auf 16:13 ab. Die Ganderkeseerinnen kamen mit großem Einsatz auf 15:16 heran, dann ließen die Kräfte und damit die Konzentration beim Abschluss nach.

HSG Harpstedt/WildeshausenHSG Wilhelmshaven II 16:16 (3:8). Mit einem energischen Schlussspurt rettete die Landkreis-HSG nach einem teilweise desolaten Spiel durch einen Treffer von Nadine Wagner noch einen Punkt. Dem Trainergespann Marlies Holste/Ilona Beuke fehlten Britta Abel und Mareike Bode. Da Birgit Zobel-Elders grippegeschwächt nur zu Kurzeinsätzen kam, war vom Angriff der Gastgeberinnen lange wenig zu sehen. Sie traten mit den A-Jugendlichen Anna Görke, Sarah Oehlerking, Stephanie Schröder und Hanike Meyer-Ebrecht an. Der Defensivarbeit gaben die Trainerinnen eine gute Note und stellten Lana Kracke als Abwehrchefin sowie Torhüterin Barbara Kuper heraus. Ihrer Abwehr verdankten es die Gastgeberinnen, dass sie zur Pause nur mit 3:8 zurück lagen. Nach dem Seitenwechsel baute der Gast seinen Vorsprung bis auf 13:5 (39.) aus. Dann wachten die Gastgeberinnen auf. Sie verdienten sich mit großem Einsatz das Unentschieden.

Oldenburger TBTSG Hatten-Sandkrug 24:27 (12:14). TSG-Trainer Andreas Dunkel konnte erstmals nach länger Zeit wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen und hatte so mehr Alternativen, um durch Einwechslungen frischen Wind in das Spiel zu bringen. Ein besonderes Lob verdiente sich Lena Friese, die sehr stark in der Abwehr agierte und im Angriff ein ständiger Unruheherd war. Es war ein intensiv geführtes Spiel, denn die Gastgeberinnen gingen in der Deckung energisch zur Sache. Doch die TSG versteckte sich nicht, sondern nahm den Kampf an. So waren die Teams zunächst gleichwertig, zur Pause lag die TSG mit zwei Toren vorn. Nach 35 Minuten bekam sie das Spiel in den Griff. Die Deckung stand sicher und in der Offensive lief es rund. Der Vorsprung wurde bis auf 22:15 (48.) ausgebaut. Dann verlor die TSG den Faden, der OTB verkürzte auf 22:24 (55.). Nach einer Auszeit von Dunkel war aber die Konzentration wieder da, die Gäste zogen bis auf 27:22 davon.

HSG Hude/Falkenburg II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 30:20 (16:12). Nur 20 Minuten hielten die Gäste das Derby offen, mussten dann aber die spielerische Überlegenheit der Gastgeberinnen anerkennen. Das Spiel stand auf keinem hohen Niveau, denn beide Mannschaften leisteten sich eine ganze Reihe von technischen Fehlern. Die von Andreas Müller trainierten Gäste hatten zudem viel Pech im Abschluss, 16-mal trafen sie Latte oder Pfosten. In der 18. Minute ging Hude/Falkenburg erstmals in Führung (9:8). Beim Pausenpfiff war diese etwas gewachsen (16:12). Nach dem Seitenwechsel agierte das Huder Team von Trainerin Inge Breithaupt druckvoller. Schnell wurde der Abstand größer, und als Sintje Plate zehn Minuten vor dem Ende das 26:14 erzielte, war die Partie gelaufen.

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