Landkreis In der Handball-Landesklasse der Frauen hat die HSG Hude/Falkenburg II eindrucksvoll die Tabellenführung verteidigt.

HSG Hude/Falkenburg II - HSG Harpstedt/Wildeshausen 34:16 (15:8). Nur in den ersten zehn Minuten schien der Meisterschaftsanwärter noch nicht richtig warm gelaufen, denn einige Chancen wurden vergeben. Die Gäste setzten sich so einige Male durch und blieben bis zum 4:4 auf Tuchfühlung. Doch in der restlichen Zeit war Gäste-Coach Udo Steinberg mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht mehr zufrieden, denn es war kein Druck mehr im Angriffsspiel, und auch in der Deckung fehlten sowohl die Absprachen als auch die Zuordnung. Jeder Ballverlust wurde von den Gastgeberinnen sofort mit einfachen Kontertoren bestraft. Die Steinberg-Sieben erzielte im ersten Abschnitt 13 Minuten keine Treffer und musste den Gegner durch insgesamt sechs Konter auf 13:4 (23.) davonziehen lassen. In der verbleibenden Zeit versuchten sich die Gäste ins Spiel zurück zu kämpfen, doch mehr als eine Verkürzung auf sieben Treffer bis zur Pause ließen die Gastgeberinnen nicht zu. Noch schlimmer wurde es nach dem Seitenwechsel: In der Offensive zählte Steinberg am Ende mehr als 30 Fehlwürfe.

TV Neerstedt II - VfL Oldenburg IV 17:23 (10:11). Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten schwebt die TVN-Reserve weiter in Abstiegsgefahr. Dabei sah es für das Team von Coach Phillip Hollmann in der ersten Hälfte gar nicht schlecht aus, obwohl die Gastgeberinnen im Angriff einige Chancen liegen ließen. Doch auch die Oldenburgerinnen hatten einige Probleme im Spielaufbau und Abschluss. So blieben Tore auf beiden Seiten zunächst Mangelware, und Neerstedt lag nach zwölf Minuten mit 4:2 vorne. Bis zum 6:4 (21.) konnte die Hollmann-Sieben diese Führung behaupten, dann wurde die Deckung der Gäste stärker. Zudem nutzten die Oldenburgerinnen ihre Chancen konsequenter und drehten mit vier Toren in Folge die Partie. Nach dem Seitenwechsel nutzte Oldenburg mit einer sehr aggressiven Deckung jeden Ballgewinn und kam über Tempo wiederholt zu einfachen Toren. Als Lina Oltmann die Hollmann-Sieben mit ihren Treffern noch einmal auf 14:16 (48.) heranbrachte, keimte ein wenig Hoffnung auf. Doch das war nur ein kurzes Strohfeuer, denn der Tabellenzweite forcierte noch einmal das Tempo und die Neerstedterinnen konnten nicht mehr dagegenhalten.

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TSG Hatten-Sandkrug - HSG Neuenburg/Bockhorn 34:22 (14:12). Im ersten Abschnitt sah es noch nicht nach einem Kantersieg der TSG aus. Zwar stand die Deckung der Gastgeberinnen recht sicher, doch hatte man mit den Haupttorschützen Mareike Tielemann und Anika Pawils einige Probleme. Erst gegen Ende der ersten Hälfte ging die TSG-Abwehr energischer in die Zweikämpfe, nutzte die Ballgewinne und setzte sich bis zur Pause noch mit zwei Toren ab. Nur kurzzeitig gab es von den Gästen nach Wiederbeginn noch Gegenwehr, denn nun stand die TSG-Deckung sicher und hatte auch den wurfstarken Rückraum deutlich besser im Griff. Trotzdem blieben die Friesländerinnen gefährlich, und so konnte sich die TSG mit konzentrierten Angriffen bis Mitte der zweiten Hälfte nur auf 24:20 absetzen.

Nach einer Auszeit der Gäste setzte sich das Team von TSG-Trainer Grzegorz Goscinski nach gut durchdachten Angriffen ab. In der Folgezeit versuchten nun die Gäste mit überhasteten Angriffen noch einmal heranzukommen. In den letzten sechs Minuten ließen die Landkreislerinnen keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Im Angriff zeigte die spielstarke Jana Janßen ihre Qualitäten, denn sie war am Ende nach drei Treffern in der Schlussphase mit insgesamt neun Toren die erfolgreichste Goalgetterin.

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