Hude Mit einem auch in der Höhe absolut gerechtfertigten 30:21 (14:10)-Heimerfolg in der ersten Runde des DHB-Pokals über die klassentiefere HSG Heidmark startete das Drittliga-Team der HSG Hude/Falkenburg am Sonntagnachmittag erfolgreich in die neue Handball-Saison und schaffte somit den Einzug in Runde zwei des Wettbewerbs.

Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Thorsten Stürenburg dem Oberligisten aus der Lüneburger Heide von Beginn an den Klassenunterschied auf und schaffte es trotz eines geschwächten Kaders, auch über 60 Minuten, Ball und Gegner nach Belieben zu bestimmen.

Zwei Wochen vor dem Auftakt in der Liga zu Hause gegen die HSG Hannover-Badenstedt musste Hude/Falkenburg gegen Heidmark nicht an die Leistungsgrenze gehen. Auch ohne die langzeitverletzte Mareike Zetzmann (Kreuzbandriss) sowie die angeschlagene Janna Müller machten die Gastgeberinnen am Sonntag bereits vieles richtig und sind auf einem guten Weg. Allen voran Neuzugang Kea Drewes vom VfL Oldenburg hinterließ im Deckungsverbund und auch mit vier Treffern aus dem Rückraum einen ordentlichen Eindruck. Für Hude/Falkenburg war es nach dem Finalsieg im Verbandspokal der vergangenen Saison sowie kürzlich bei einem Testspielerfolg bei einem Turnier in Arsten nun der dritte Triumph gegen Heidmark.

Vor den rund 100 Zuschauern in der Halle am Huder Bach setzte sich die HSG sofort ab. Nach dem 2:0 (3.) hieß es schnell 8:3 (13.) und 10:5 (20.). Heidmark kam kurz vor der Pause auf 8:11 und 9:12 heran. Danach kam der Favorit immer wieder durch die überragende Jessica Galle (12/7) zu Torerfolgen. Daneben gefiel auch Neuzugang Svenja Stapoisky (4).

„Die Abwehr hat ganz gut gestanden. Wir müssen jedoch noch einiges besser machen“, weiß Stürenburg um die Schwere der Aufgaben in der dritthöchsten Spielklasse. Die Generalprobe aber ist geglückt: „Es ist schön, dass wir in der zweiten Runde stehen – nun hoffen wir auf ein weiteres Heimspiel.“

Und dieser Wunsch wurde dann auch gleich erfüllt: In der zweiten Pokalrunde bekommt es die HSG am ersten Oktober-Wochenende in eigener Halle mit dem Drittliga-Rivalen SV Henstedt-Ulzburg zu tun. Das ergab die Auslosung, die noch am Sonntag durchgeführt wurde. Das mögliche Traumlos mit einem Bundesligisten wie dem VfL Oldenburg oder Titelverteidiger Buxtehuder SV ist es zwar nicht geworden – dafür aber ein interessanter Vergleich gegen den Vorjahressiebten der dritten Liga aus Schleswig-Holstein.

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