LANDKREIS Einen Sieg und drei Niederlagen gab es an diesem Wochenende für die Landkreis-Handballerinnen in der Weser-Ems-Liga. Die Partie HSG Grüppenbühren/BookholzbergMTV Aurich ist auf den 9. März (20.30 Uhr) verlegt worden.

HSG DelmenhorstHSG Hude/Falkenburg II 21:22 (13:11). Spannung pur bis zum Abpfiff: Obwohl die Huderinnen in den letzten zwanzig Minuten knapp führten, gab sich der gastgebende Tabellenführer nicht geschlagen. Als den Delmenhorsterinnen dreißig Sekunden vor Ende gegen die robust agierenden Gäste ein Strafwurf zugesprochen wurde, lag ein Unentschieden in der Luft. Stefanie Stolle scheiterte jedoch an der ausgezeichneten Torhüterin Michelle Gerlach und so durften die auf Tabellenplatz vier rangierenden Gäste am Ende über den Sieg jubeln. Mitentscheidend für den Sieg waren die Tore von Kerstin Breithaupt und Veronika Sinn, die von den Gastgeberinnen nicht zu stoppen waren. Eine deutlichere Niederlage für ihr Team verhinderte die starke Delmenhorster Torhütern Alfs.

SC Ihrhove 07 – HSG Harpstedt/Wildeshausen 14:11 (6:4). Erneut musste die HSG mit dem letzten Aufgebot antreten und verlor im Spiel Zehnter gegen Elfter zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Zeigte die Deckung um Lana Kracke und Anna Terfehr noch eine gute Leistung, war von einer Offensive so gut wie nichts zu sehen. Man tat sich bereits im Spielaufbau sehr schwer. Der Druck auf die Abwehr war viel zu gering, und auch im Abschluss zeigten die Spielerinnen immer wieder Schwächen. Doch auch die Gastgeberinnen spielten sehr unkonzentriert und vergaben viele Chancen. So blieben beide Mannschaften nach einer 5:3-Führung für Ihrhove zehn Minuten ohne Tor, ehe kurz vor der Pause noch zwei weitere Treffer fielen. Auch nach dem Seitenwechsel hielt die HSG die Partie lange offen – stand aber am Ende dennoch mit leeren Händen da.

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TSV GanderkeseeHSG Varel 23:26 (9:9). Von zwei schwachen Mannschaften setzte sich der Tabellenneunte aus Varel vor allem deshalb gegen das gastgebende Schlusslicht durch, weil er mehr Wechselmöglichkeiten hatte. Indem TSV-Goalgetterin Maike Berner in kurze Deckung genommen wurde, blieb der Ganderkeseer Angriff größtenteils wirkungslos. Erst als Berner im Verlauf des Spiels auf die Außenpositionen wechselte, lief es etwas besser. Wie ein roter Faden zogen sich aber die technischen Fehler und Abspielfehler durch das Ganderkeseer Spiel. Auch die Gäste machten es phasenweise nicht besser.

Die TSV-Deckung ließ viele Wünsche offen, denn mit einfachsten Mitteln wurde sie immer wieder ausgespielt und so erzielten die Varelerinnen eine ganze Reihe durchaus vermeidbarer Tore. Sandra Peters im Kasten der Blau-Weißen sorgte mit etlichen Paraden dafür, dass die Partie bis zum Ende offen blieb.

HSG Wilhelmshaven II – TSG Hatten/Sandkrug 22:20 (12:11). Eine völlig unnötige Niederlage kassierte die ersatzgeschwächte TSG in Wilhelmshaven. Zwölf Minuten vor Schluss führten die Gäste scheinbar vorentscheidend mit 19:14, doch mit fehlerhaften Würfen und Abgaben bauten sie den Gegner wieder auf. Zwei Minuten vor dem Ende ging Wilhelmshaven nach sechs Toren in Folge mit 20:19 in Führung. Zwar glich Neelen noch einmal per Strafwurf aus, doch es nützte nichts mehr. „Am Ende fehlte meinem Team einfach die Kraft, um noch einmal gegenzuhalten“, zeigte sich TSG-Trainer Andreas Dunkel enttäuscht über die verlorenen Punkte.

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