Buxtehude /Hude Viel konnte Thorsten Stürenburg, Trainer der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, seiner Mannschaft am Sonntagnachmittag nicht vorwerfen. „Das war ein starker Gegner, da muss man einfach realistisch sein“, sagte Stürenburg nach der 23:32 (11:15)-Niederlage seiner HSG bei der Bundesliga-Reserve des Buxtehuder SV.

Das Auswärtsspiel begann für den sieglosen Aufsteiger wieder einmal mit einer schlechten Nachricht, denn Rückraumspielerin Franziska Bohlken meldete sich kurzfristig krank ab. Da auch Kristin Schulze immer noch nicht wieder fit ist, musste sich die HSG mit zwei Auswechselspielerinnen durch die Partie kämpfen. „Wir haben vor allem im Angriff nicht gut ins Spiel gefunden“, hatte Stürenburg als weiteren Grund für die Niederlage ausgemacht.

Von Anfang an lief der Tabellenletzte einem Rückstand hinterher. In der sechsten Spielminute erzielte Saskia Petersen den ersten Treffer für Hude/Falkenburg zum 1:3, erst weitere fünf Minuten später traf Jessica Galle zum 2:5. Über 3:7 (16.) und 4:10 (19.) vergrößerte sich der Rückstand weiter, ehe die Stürenburg-Sieben in einer ihrer besten Phasen bis auf 9:12 (Janna Müller/27.) herankam. „Mit etwas Glück hätte es noch knapper werden können“, meinte der HSG-Trainer. Doch bis zur Pause setzte sich Buxtehude wieder auf vier Tore ab und baute die Führung kurz nach dem Seitenwechsel schnell auf 19:12 (35.) aus.

Während Kea Drewes eine Zeitstrafe abbrummte, erhöhten die Gastgeberinnen durch ihre sechsfache Torschützin Lynn Schneider erstmals auf zehn Tore Differenz (26:16/ 47.). Positiv war aus Huder Sicht, dass sich die Mannschaft auch diesmal trotz der drohenden Niederlage nicht hängen ließ. „Die Spielerinnen haben nie aufgegeben“, betonte Stürenburg. Dennoch sei die Niederlage am Ende auch in der Höhe verdient gewesen, gab der HSG-Trainer ehrlich zu.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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