Hannover /Hude Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui: In der 3. Liga konnten die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg den Tabellenführer HSG Hannover-Badenstedt im Auswärtsspiel nur 30 Minuten lang ärgern. Am Ende stand eine deutliche 19:26 (10:12)-Niederlage für das Ligaschlusslicht.

„Die erste Halbzeit haben wir uns teuer, die zweite billig verkauft“, fasste Hudes Trainer Werner Bokelmann die Begegnung zusammen. Insgesamt ähnelte der Spielverlauf ein wenig dem aus dem Hinspiel, als der Aufsteiger ebenfalls bis zur Pause gut mitgehalten hatte, dann aber einbrach. „Diesmal war es genauso“, sagte Bokelmann.

Die Gäste mussten ihre Aufstellung ein wenig verändern, da Rückraumspielerin Kea Drewes aus privaten Gründen nicht mitwirken konnte. Zu Beginn waren die Auswirkungen noch nicht zu spüren, denn Nadja Albes (1:0) und die stark aufspielende Svenja Stapoisky (2:1) warfen zweimal eine Führung heraus. Anschließend nahm aber der Favorit das Heft in die Hand und warf drei Tore in Folge zum 4:2 (6. Minute). Die Gäste reagierten, zogen ihre Abwehr auf ein 6:0-System etwas zurück und bekamen auch dank der gut aufgelegten Torhüterin Karen Tapkenhinrichs wieder mehr Sicherheit. Zwar zogen die Gastgeberinnen in der 21. Minute auf 11:7 davon, doch bis zur Pause kämpften sich die Huderinnen auf zwei Tore heran.

Was nach dem Seitenwechsel jedoch passierte, verschlug dem Gäste-Trainer beinahe die Sprache. „Es war unterirdisch“, sagte Bokelmann. Ihn ärgerten vor allem die zahlreichen fehlerhaften Abschlüsse seiner Mannschaft. „Insgesamt gesehen sind heute fast alle Spielerinen unter ihren Möglichkeiten geblieben“, so der Coach. So benötigte Hannover gerade einmal zwölf Minuten, um in der zweiten Halbzeit aus dem 12:10 ein 20:11 zu machen. „Immerhin haben wir uns danach noch einmal aufgebäumt“, meinte Bokelmann zur engagierten Aufholjagd seiner HSG zum 24:19 (Lisa Busse/59.), ehe der Favorit die letzten beiden Tore der Partie erzielte.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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