Hude „25 Minuten guter Handball reichen einfach nicht, um ein Spiel zu gewinnen.“ Zu dieser Aussage kam Dean Schmidt, Trainer der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, nach dem Drittligaspiel seiner Mannschaft gegen den Buxtehuder SV II am Sonntagnachmittag. Am Ende stand eine deutliche 15:27 (10:11)-Niederlage in der Halle am Huder Bach gegen den Tabellensiebten. Es war gleichzeitig die 17. Pleite im 18. Spiel für das Ligaschlusslicht, dessen Abstieg damit jetzt auch rechnerisch vorzeitig besiegelt ist.

Die von Schmidt angesprochenen 25 Minuten verteilten sich auf zwei Phasen. Die erste davon war gleich in der ersten Halbzeit, als die Gastgeberinnen vor 120 Zuschauern einen ordentlichen Start hinlegten. Nach dem Führungstreffer von Mareike Zetzmann erzielte zwar Buxtehude die nächsten zwei Tore, doch anschließend lief es recht gut für den Außenseiter. Jessica Galle, Saskia Petersen, Zetzmann und noch einmal Galle warfen sogar eine 6:3-Führung heraus (11. Minute). Die Gäste wirkten etwas geschockt, Trainer Igor Sharnikau nahm prompt eine Auszeit. Diese zeigte zunächst Wirkung, denn die Gäste kamen schnell wieder auf 6:5 heran. Mit zwei Siebenmetertoren stellte Galle den Drei-Tore-Vorsprung wieder her (8:5/17.), ehe es den ersten Bruch bei den Gastgeberinnen gab. Bis zur Pause gelangen nur noch zwei weitere Treffer. Dennoch war Trainer Schmidt zuversichtlich gestimmt. „Da hab ich gedacht, dass es mit dem zweiten Saisonsieg klappen könnten“, sagte der HSG-Coach.

Doch seine Hoffnungen bekamen direkt nach Wiederanpfiff einen gewaltigen Dämpfer. Bei den Gastgeberinnen lief plötzlich überhaupt nichts mehr zusammen. Die Angriffe wurden viel zu harmlos vorgetragen, während Buxtehude fast schon blitzartig seine Treffer erzielte. So dauerte es über elf Minuten, ehe Kea Drewes zum 11:17 traf. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es 11:21, fünf Minuten später sogar 13:25. „Wir waren konditionell zu schwach, daran müssen wir jetzt schwerpunktmäßig arbeiten“, analysierte der Huder Coach. Immerhin war die Moral auch in dieser Situation intakt, und so zeigten die Gastgeberinnen trotz der feststehenden Niederlage noch eine starke Phase, in der Torhüterin Katharina Woltjen einige Bälle hielt und die HSG zwei Tore erzielte.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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