Hude /Bookholzberg Eine spannende Halbserie liegt hinter den beiden Landkreis-Teams HSG Hude/Falkenburg II und HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Handball-Landesklasse der Frauen. Von Beginn an zogen die beiden Mannschaften ihre Kreise an der Tabellenspitze.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg

Die bislang einzige Niederlage kassierte die Mannschaft von Trainer Rolf Tants ausgerechnet gegen die HSG Hude/Falkenburg II – diese wiederum kassierte hingegen bereits zwei Pleiten gegen Ihrhove und Friedrichsfehn/Petersfehn II. So übernahm das Tants-Team nach dem klaren Erfolg gegen die HSG Emden mit einem Spiel Rückstand den ersten Tabellenplatz. Mit dem bisherigen Verlauf der Saison zeigt sich der Trainer mehr als zufrieden: „Wir brauchen uns in dieser Klasse vor niemandem zu verstecken, obwohl wir zu Saisonbeginn noch nicht wussten, wo die Reise hingehen wird.“ Bei vielen Spielerinnen sei noch die vergangenen Saison in den Hinterköpfen gewesen, als man etliche Niederlage kassierte und verdient aus der Landesliga abstieg. Dementsprechend war der Start von großer Nervosität geprägt und verlief etwas holprig.

Doch im Verlauf der Spielzeit steigerte sich das Team zusehends. Einen großen Sprung nach vorne machte dabei Farina Sanders, die als Allrounderin sowohl im Rückraum als auch am Kreis eingesetzt wurde und kaum noch aus dem Team wegzudenken ist. Auch die routinierte Torhüterin Ann-Cathrin Müller sorgt mit vielen tollen Paraden dafür, dass sich die Abwehr trotz kleiner Durchhänger immer wieder fing. Aber auch die anderen Spielerinnen haben nach Tants’ Meinung einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht: „Die Mädels haben die Freude am Handball spielen wiedergefunden und treten jetzt viel selbstbewusster auf.“

Noch mehr Fortschritte wünscht sich der HSG-Coach im technischen Bereich. So werde das Training weiter intensiviert, damit in der Rückrunde der Angriff insgesamt noch torgefährlicher agiert. Bereits haben die Verantwortlichen in Bookholzberg die Trainerfrage geklärt, denn Tantes wird auch in der kommenden Saison zusammen mit Sarah Temporale auf der Kommandobrücke stehen.

Sein erstes Spiel im neuen Jahr bestreitet der Tabellenführer an diesem Samstag (15 Uhr) beim Tabellenletzten TuS Esens. Auch wenn Saskia Dierks und Jana Meenen fehlen, wäre alles andere als ein weiterer klarer Erfolg für die HSG ein Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft.

Hude/Falkenburg

Etwas schwieriger hat es Hudes Trainerin Inge Breithaupt. Schon zu Saisonbeginn gab es einige verletzungsbedingte Ausfälle, zudem standen einige Spielerinnen berufsbedingt nicht im Kader. So musste Breithaupt immer wieder auf „Oldies“ zurückgreifen, die sich aber alle ohne zu Zögern bereit erklärten, dem Team zu helfen. Zwar kennen sich die meisten Spielerinnen schon seit Jahren, doch dauert es in jeder Partie schon eine Weile, bis man sich wieder aufeinander abgestimmt hat. Umso erstaunlicher ist die bisherige Ausbeute der Mannschaft, die aktuell Tabellenzweiter ist.

Breithaupt hofft nun, dass man die Rückrunde etwas entspannter angehen kann, in dem man in jeder Begegnung keine „Wundertüte“ mehr auflaufen lässt, sondern einen festen Stamm von Spielerinnen hat, der sich dann entsprechend präsentieren kann.

Für Hude/Falkenburg II steht an diesem Sonntag (15.45 Uhr) in der Sporthalle am Huder Bach das Heimspiel gegen die HSG Emden auf dem Programm. In der Hinrunde setzte sich die Breithaupt-Sieben mit 27:19 durch. Einzige wirklich torgefährliche Spielerin der Gäste ist Julia Bleeker, die schon im ersten Vergleich kaum in den Griff zu bekommen war. Doch sollte sich die Abwehr der Breithaupt-Sieben dieses Mal besser darauf einstellen.

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